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Begriff Erklärung
   
A-Kohlekfw-40 hausKurzbezeichnung für "Aktivkohle". Das ist eine spezielle, sehr feinkörnige Kohle-Art, die als Absorptionsmittel z. B. für medizinische Zwecke (als "Kohletabletten"), aber auch in der Klimatechnik (z. B. Dunstabzug) oder in Filtern für Trinkwasseraufbereitung verwendet wird.
AbbeizhilfenChemische Mittel wie z.B. Laugen, Aceton, Benzol usw., die zur Entfernung alter Anstriche verwendet werden.
AbbindebeschleunigerZusätze wie z.B. Aluminium, Calcium, Eisenchlorid, die Beton und Mörtel beigefügt werden, um die Abbindezeit (= Erstarrungszeit) zu verkürzen.
AbbindenSo nennt man das Erstarren von Beton, Zement oder Mörtel.
AbbindeverzögererpassivhausChemische Mittel, die erhärtenden Baustoffen wie Zement oder Beton beigefügt werden, um den Erstarrungsprozess zu verlangsamen. Beispiele: Zitronensäure, Weinsäure, Verzögerer auf Phosphatbasis.
AbbindewärmeBezeichnung für die Wärme, die beim Erstarren von Beton, Zement oder Mörtel frei wird. Faustregel: Je schneller z. B. ein Zement erstarrt, desto höher die Abbindewärme.
AbblätternabblätternSo nennt man das Loslösen eines Anstrichs von mangelhaft präpariertem Untergrund.
AbbrandfaktorDer Abbrandfaktor (m) ist ein Wert, der über das Abbrandverhalten von brennbaren Materialien Auskunft gibt und wird durch Abbrandversuche festgestellt.
AbbrandgeschwindigkeitSo nennt man den Wert (meist in Millimeter/Sekunde angegeben), der über die Geschwindigkeit des stationären Abbrandes von Explosivstoffen Auskunft gibt.
AbbrennenMethode zum Entfernen alter Anstriche.
Abbruchökologisch bauenDarunter versteht man das teilweise oder völlige Entfernen von Gebäuden oder Gebäudeteilen. Für die meisten Abbrucharbeiten sind Genehmigungen von Bauaufsichtsbehörden notwendig.
AbbruchanordnungabbruchanordnungLängerfristig ungenutzte, stark baufällige und deshalb für Menschen gefährliche Gebäude können mittels Abbruchanordnung vom zuständigen Bauordnungsamt zum Abbruch freigegeben werden.
AbbruchantragDer Abbruch von Gebäuden oder Gebäudeteilen ist genehmigungspflichtig. Deshalb muss vor den Abbruchmaßnahmen ein Abbruchantrag bei der zuständigen Baubehörde eingereicht werden. Erst wenn dieser Antrag bewilligt wurde, kann mit dem Abbruch begonnen werden.
AbbruchfirmaSo nennt man ein Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Gebäude oder Gebäudeteile (Hoch- oder Tiefbauten) zu entfernen.
AbbruchgerätabbruchgerätSo nennt man Geräte und Maschinen, die bei Gebäudeabbruchmaßnahmen zum Einsatz kommen. Bsp.: Bagger, Greifer, Abrissbirne, Betonzange.
AbbruchhausabbruchhausSo nennt man ein Haus, das aufgrund von schweren Baumängeln oder aus anderen schwerwiegenden Gründen abgerissen werden muss bzw. abgerissen wird und dessen Abbruch von der zuständigen Baubehörde genehmigt wurde. Auch "Abrisshaus".
AbbruchschereSo nennt man ein Abbruchwerkzeug, das dann verwendet wird, wenn Stahlbetonbauteile ohne Sprengungen abgerissen werden müssen. Die Abbruchschere wird an einem Bagger befestigt und besteht aus besonders hartem Stahl. Auch "Betonzange", "Abbruchzange" oder "Betonschere".
AbbruchtechnikAbbruchtechnikJe nach Gebäudeart und -größe kommen bei Abbruchmaßnahmen verschiedene Techniken (wie z. B. Sprengen, Schneiden, Stemmen, Bohren) und verschiedenste Abbruchgeräte (z. B. Bagger, Greifer, Abrissbirne) zum Einsatz.
AbbruchzangeabbruchzangeSo nennt man ein Abbruchwerkzeug, das dann verwendet wird, wenn Stahlbetonbauteile ohne Sprengungen abgerissen werden müssen. Die Abbruchzange wird an einem Bagger befestigt und besteht aus besonders hartem Stahl. Auch "Betonzange", "Betonschere" oder "Abbruchschere".
AbbundOberbegriff für alle Zimmererarbeiten (in der Regel: Holzaufriss, -anriss und -bearbeitung), die nötig sind, um Bauhölzer einbaubar zu machen.
AbbundanlageSo nennt man eine Anlage, die mit Hilfe computergesteuerter Abbundmaschinen schnell und genau Bauhölzer verarbeitungsbereit zuschneidet.
AbbundautomatDas ist eine computergesteuerte Maschinen für den Holzzuschnitt in Abbundanlagen. Auch "Abbundmaschine".
AbbundmaschineDas ist eine computergesteuerte Maschinen für den Holzzuschnitt in Abbundanlagen. Auch "Abbundautomat".
AbdeckenBei Hitze, Frost und Kälte unter 5°C sollte man frischen Beton abdecken, z. B. mit PE-Folien, Stroh, Glaswollmatten. Estriche im Außenbereich am besten immer abdecken, damit sich keine Risse bilden können.
AbdeckvermögenSo nennt man die Fähigkeit von z. B. Lacken oder Anstrichen, die lackierte oder bestrichene Unterlage abzudecken.
AbdeckziegelSo bezeichnet man Ziegelarten (z. B. Biberschwanz, Mönch und Nonne oder Falzdachziegel), die zum Abdecken von Mauern oder Dächern verwendet werden.
AbdichtbandSo nennt man ein wasserdichtes, reißfestes, flexibles, häufig auch gummibeschichtetes Gewebeband, das zum Abdichten von feuchtebelasteten Zonen (z. B. Sanitärbereich oder Terrasse) verwendet wird.
AbdichtenDurch Abdichten schützt man Bauwerke, Bauteile oder Baustoffe, wie z. B. vor Wasser- oder Feuchtigkeitseinwirkungen.
AbdichtmittelSo nennt man isolierende Substanzen oder Vorrichtungen, die Bauteile gegen das Eindringen z. B. von Wasser oder Feuchtigkeit schützen. Bsp.: Teerpappe, Kunststoff-Folien, wasserabweisende Anstriche, Bitumenklebemasse.
AbdichtungAbdichtung schützt z. B. Keller vor Grund- und Sickerwasser, Fenster und Türen gegen Zugluft, Staub, Feuchtigkeit oder Lärm. Abdichtungsmaterialien sind etwa Bitumen, Teer, Gummidichtungen, Kitt, PU-Schaum.
Abdichtungen gegen drückendes WasserDas sind Abdichtungen, die Gebäude und bauliche Anlagen vor dem Eindringen von Wasser (Grundwasser, Schichtwasser) schützen.
Abdichtungen gegen nichtdrückendes WasserDas sind Abdichtungen, die erdberührende Bauteile von Gebäuden oder baulichen Anlagen vor aufstauendem Sickerwasser und Bodenfeuchtigkeit schützen.
Abdruck- oder AbgussverfahrenUnterbegriff für das Fertigungsverfahren Abformen. Beim Abguss werden Gegenstände in flüssige, schnell erstarrende Substanzen getaucht, um eine Nachbildung zu erzielen. Beim Abdruck werden Gegenstände in feste, aber formbare Materialien gedrückt.
AbessinierbrunnenDas ist eine Bezeichnung für einen Rammbrunnen, der deshalb so heißt, weil diese Brunnenvariante 1868 im Feldzug Englands gegen Abessinien besonders häufig zur Wasserversorgung der Soldaten verwendet wurde. Siehe auch "Rammbrunnen".
AbfallLaut deutschem Abfallrecht fallen unter Abfall all jene Gegenstände, die beweglich sind und von denen sich der Besitzer trennt, trennen will oder trennen muss.
AbfallgesetzKurz "KrW-/AbfG". Seit 1996 ist das als Nachfolger des alten Abfallgesetzes das Kernstück des deutschen Abfallrechts, in dem die Behandlung bzw. Entsorgung von Abfällen festgelegt ist.
AbfallrechtAls Teilgebiet des Umweltrechts befasst sich das deutsche Abfallrecht mit der allgemeinen Behandlung, Entsorgung und dem Transport von Abfällen. Kernstück des deutschen Abfallrechts ist das "Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz", kurz "KrW-/AbfG".
AbfallverbrennungAuch "Müllverbrennung" oder "thermische Abfallbehandlung". So nennt man die Verbrennung von Abfall, um die daraus entstehende Energie (zur Erzeugung von Heizwärme bzw. Strom) zu nutzen und um Abfall zu beseitigen.
AbfangungDarunter versteht man alle Maßnahmen, die Bauteile oder Gebäude vor Einsturz schützen und sichern sollen. Bsp.: Abfangung von Verblendaußenschalen durch Abfangkonsolen.
AbfasenSo nennt man das Abschleifen oder Abfräsen rechteckiger Kanten.
AbflanschenBezeichnung für das Entfernen eines Teils des Flansches bei Stahlträgern.
AbflussbeiwertSo nennt man das Verhältnis zwischen Niederschlagshöhe und Abflusshöhe, das zur Bestimmung der Abflussquerschnitte dient.
AbflussrohrDas ist ein Rohr (meist aus Kunststoff), das Abwässer aus einem Gebäude führt und in ein Kanalisationssystem leitet (= äußere Entwässerung) oder erdverlegte Leitungen mit sanitären Einrichtungen verbindet (= innere Entwässerung).
AbformenOberbegriff für Fertigungsverfahren wie Abguss und Abdruck. Beim Abguss werden Gegenstände in flüssige, schnell erstarrende Substanzen getaucht, um eine Nachbildung zu erzielen. Beim Abdruck werden Gegenstände in feste, aber formbare Materialien gedrückt.
AbfüllenDas ist ein sogenanntes "Fügeverfahren", mit dem Materialien (z. B. Flüssigkeiten, Gase oder Pulver) in Behälter eingebracht werden. Bsp.: Befüllen von Getränkeflaschen. Auch "Füllen", "Einfüllen" oder "Befüllen".
AbgabeSo nennt man allgemein eine materielle Leistung (z. B. in Form von Geld oder Gütern), die abgabeverpflichtete Personen an empfangsberechtigte Institutionen oder Personen zu leisten haben. Bsp.: Steuern, Gebühren, Beiträge.
AbgangsstutzenBezeichnung für das im Boden eingelassene Rohr, auf dem das Abortbecken angebracht ist.
AbgaseSo nennt man allgemein gasförmige Abfallstoffe, die in Folge von Verbrennungs- oder Produktionsvorgängen entstehen.
AbgasklappeDas ist eine Vorrichtung, die in Heizsysteme eingebaut wird und Wärmeverluste - und damit Energieverluste - reduziert bzw. verhindert. Auch "Diermayerklappe".
AbgasmessungSo nennt man einen Messvorgang für Heizungen, bei dem der Anteil der Schadstoffe in den Abgasen und Energieverluste durch das Abgas ermittelt werden.
AbgasrohrSo bezeichnet man ein Rohr, das als Teil einer Abgasleitung Abgase von Heizungsanlagen ableitet.
AbgastemperaturSo bezeichnet man die Temperatur von Abgasen, die bei innerhäuslichen Verbrennungsvorgängen (z. B. in Öfen) durch den Schornstein an die Außenluft abgeführt werden.
AbgasverlustDas ist der im Rahmen einer Abgasmessung ermittelte Energieverlust durch Abgase. Er gibt den Prozent-Anteil der Heiz-Nennwärmeleistung an, der mit den Abgasen verloren geht. Siehe auch "Abgasmessung".
Abgebundene GerüsteDas sind Holzgerüste, deren einzelne Teile handwerksmäßig verzimmert oder ingenieurmäßig verbunden und aufgestellt werden.
Abgehängte DeckeSo nennt man eine Deckenkonstruktion, die mithilfe von Abhängern und Profilen unterhalb einer tragenden Decke befestigt und z. B. mit Gipsfaserplatten verkleidet wird.
AbgeschlossenheitDarunter versteht man im Öffentlichen Baurecht allgemein die Abgetrenntheit von Wohneinheiten - d. h. eine Wohnung muss einen eigenen Zugang (ins Treppenhaus oder ins Freie) haben, durch Wände und Decken von anderen Wohneinheiten abgetrennt sein und über eine eigene Kochgelegenheit und sanitäre Einrichtungen (WC, Bad) verfügen.
AbgratenSo nennt man das Beseitigen von Kanten und Graten, die beim Schneiden bzw. Bohren von Stahl entstehen können.
AbhänglingBezeichnung für einen Schlussstein z. B. beim Sichtmauerwerk.
AbholzigkeitSo bezeichnet man den Unterschied zwischen den Durchmessern eines Holzstammes am Fuß- bzw. Kopfende.
AbkantenDarunter versteht man das Biegen von Blechen im gewünschten Biegewinkel. Z. B. zur Produktion von Profilen.
AbkehlenSo nennt man den Vorgang zur Herstellung einer "Hohlkehle" (siehe auch dort).
AbkreidenDurch Verwitterung kann es bei Anstrichen zum Abbau des Bindemittels und zur Bildung einer feinpulvrigen Oberfläche kommen, die wiederum die Anstrichfarbe blasser erscheinen lässt. Diesen Vorgang nennen Maler "abkreiden".
AbkröpfenDarunter versteht man das Ausbiegen von Profilstahl oder Stabstahl.
AblängenDarunter versteht man das Ab- und Zurechtschneiden von Holzbrettern oder auch Baumstämmen mit geeignetem Werkzeug - z. B. Sägen.
AblaufplanDarunter versteht man die zeitliche Planung des Bauablaufes, um alle anfallenden Arbeiten bestmöglich bewältigen und koordinieren und den angepeilten Fertigstellungstermin einhalten zu können. Früher auch "Baukalender".
AblaufventilSo nennt man das Bauteil, das eine sanitäre Einrichtung (z. B. WC) mit einem Geruchsverschluss bzw. Siphon verbindet.
AbleitungSammelbegriff für Einrichtungen und Maßnahmen zum Ableiten von Abwässern aus Gebäuden oder von Flächen.
Ablösung von der StellplatzpflichtIn Stellplatzverordnungen wird festgelegt, wieviele Stellplätze bzw. Parkplätze der Bauherr bei einem neu errichteten Gebäude in dessen Umfeld schaffen muss. Wenn die Errichtung dieser Stellplätze allerding nicht möglich ist, ist laut Bauordnung eine Ablösung bzw. Befreiung von der Stellplatzpflicht möglich.
AbluftKurz "ETA" ("Extract Air"). So nennt man die Luft, die aus Räumen abströmt.
AbluftanlageSo nennt man eine Lüftungsanlage, die Abluft kontrolliert aus Wohnräumen nach außen abführt.
AbmessungenSo werden in Architektur und Bauwesen die wichtigsten Längenmaße von Gegenständen bezeichnet. Bsp. Quader: Länge, Breite und Höhe. Manchmal auch umgangssprachlich als "Dimensionen" bezeichnet.
AbnahmeAuch "Bauabnahme". So nennt man die Übernahme einer Bauleistung (z. B. Einfamilienhaus) durch den Auftraggeber nach ihrer Fertigstellung. Damit einher geht eine ausdrückliche oder stillschweigende Erklärung des Auftraggebers, dass die erbrachte Leistung vertragsgerecht erfüllt wurde.
Abplatzende Betondeckungabplatzende betondeckungDas ist ein Bauschaden, der dann auftritt, wenn z. B. von Beton umhüllte Stahlstäbe durch Rost ihr Volumen vergrößern und den Beton dadurch mit der Zeit absprengen.
AbraserSo nennt man ein Prüfgerät, mit dessen Hilfe die Abriebfestigkeit von Werkstoffen bestimmt werden kann.
AbrasionSo bezeichnet man bei Werkstoffen oder Geräten Verschleißerscheinungen, die durch Abscheuern, -schleifen oder -kratzen entstehen.
AbriebSo bezeichnet man in der Materialwissenschaft Materialverlust an den Oberflächen z. B. von Werkstoffen, der etwa durch Reiben oder Scheuern entsteht. Beispiel: Reifenabrieb auf Fahrbahnen.
AbriebfestigkeitDarunter versteht man die Widerstandsfähigkeit von festen Oberflächen (wie z. B. Böden, Fliesen oder Anstriche) gegen mechanische Beanspruchungen wie Reibung oder Scheuern.
AbrissbirneSo wird ein Werkzeug bezeichnet, das bei Gebäudeabbruchmaßnahmen verwendet wird. Es besteht aus einem (birnenförmigen) metallenen Eisengewicht, das an einem Seilbagger hängend zum Pendeln gebracht und schließlich gegen die Mauerwerke des abzubrechenden Gebäudes geschleudert wird, was diese zum Einsturz bringt. Auch "Abrisskugel", "Eisensack", "Trümmerbirne", "Prallkugel".
AbrisshausabrisshausSo nennt man ein Haus, das aufgrund von schweren Baumängeln oder aus anderen schwerwiegenden Gründen abgerissen werden muss bzw. abgerissen wird und dessen Abbruch von der zuständigen Baubehörde genehmigt wurde.
AbrisskugelSo wird ein Werkzeug bezeichnet, das bei Gebäudeabbruchmaßnahmen verwendet wird. Es besteht aus einem (birnenförmigen) metallenen Eisengewicht, das an einem Seilbagger hängend zum Pendeln gebracht und schließlich gegen die Mauerwerke des abzubrechenden Gebäudes geschleudert wird, was diese zum Einsturz bringt. Auch "Eisensack", "Trümmerbirne", "Prallkugel".
AbsandenBezeichnet das Reinigen eines verschmutzten Bauteils mithilfe eines Sandstrahlgebläses.
AbsäuernAbsäuern ist eine Methode, um auf kalkhaltigen Flächen oder Betonböden den Anstrichgrund zu verbessern. Damit soll eine bessere Haftung von Schutzanstrichen erreicht werden.
AbscheiderDas ist eine Vorrichtung im Grundstücksentwässerungssystem, die dazu dient, Öle, Fette, Benzin oder Seifenlaugen zurückzuhalten.
AbschlagsrechnungSo nennt man eine Rechnung, die auf Basis der bisher erbrachten Bauleistung dem Auftraggeber als Anzahlung gestellt wird.
Abschottung im BrandfallDarunter versteht man das hermetisch dichte Verschließen (="Abschotten") von z. B. Wandöffnungen im Brandfall.
Absolute LuftfeuchtigkeitGibt (in Gramm) an, wie viel Wasser in einem Kubikmeter Luft enthalten ist.
AbsorberDas ist in einer Solaranlage der Teil, der die Sonnenenergie aufnimmt ("sammelt") und in Wärme umwandelt. Auch "Sonnenkollektor" oder "Solarkollektor".
AbsperrlackSo nennt man einen Lack, der nach dem Auftragen auf Flächen einen porenfreien Film bildet, der das Durchdringen von anderen Stoffen verhindert. Z. B. bei Wasser- oder Nikontinflecken. Zählt zu den "Absperrmitteln" - siehe auch dort.
AbsperrmittelSo nennt man Substanzen, die auf Flächen (z. B. Wände, Spanplatten etc.) aufgetragen, einen feinen porenfreien Film bilden, der das Durchdringen von anderen Substanzen verhindert. Z. B. bei der Gefahr von Wasserfleckenbildung. Man unterscheidet dabei Absperrlacke, -salze und Fluate. Auch "Isoliergrund" oder "Sperrgrund". Auch
AbsperrsalzeSo nennt man Salze (tonerdehaltig), die nach dem Auftragen und Austrocknen auf Flächen einen Sperrfilm gegen wasserlösliche Stoffe bilden. - Z. B. bei Wasser- oder Nikotinflecken. Zählt zu den sogenannten "Absperrmitteln", siehe auch dort.
AbsperrschieberSo nennt man eine Armatur, mit der Rohre (z. B. von Wasserleitungssystemen) in ihrem Durchflussquerschnitt geöffnet oder geschlossen werden können.
AbsperrventilDas sind Ventile, bei denen ein an einer Spindel befestigter Ventilkegel gegen eine Dichtfläche (= Ventilsitz) gedrückt wird.
AbstandflächeSo wird nach deutschen Baurecht jene Fläche bezeichnet, die nicht bebaut werden darf, um für ausreichend Belichtung, Brandschutz und den nötigen Abstand zwischen Gebäuden und deren Bewohnern zu sorgen. Auch "Abstandsfläche".
AbstandhalterDas sind Hilfsmittel, z. B. aus Beton oder Kunststoff, die an der Bewehrung angebracht werden, um zwischen Schalung und Bewehrung genügend Platz zu schaffen, damit die Mindestbetondeckung der Stahleinlagen erreicht werden kann.
AbstandsflächeSo wird nach deutschen Baurecht jene Fläche bezeichnet, die nicht bebaut werden darf, um für ausreichend Belichtung, Brandschutz und den nötigen Abstand zwischen Gebäuden und deren Bewohnern zu sorgen. Auch "Abstandfläche".
AbstandsmessungDabei wird gemessen, wie weit zwei Punkte im Raum voneinander entfernt liegen. Wird häufig auch als "Längenmessung" bezeichnet.
AbsteckungIn der Baufachsprache bezeichnet man damit meist eine "Gebäudeabsteckung", d. h. das Übertragen von Abmessungen (="Abstecken") eines Baugrundes vor Baubeginn durch einen Vermessungsingenieur oder einen autorisierten Bauhandwerker. Die berechneten Gebäudeeckpunkte werden markiert (z. B. mittels Messmarke oder Pflock).
AbwärmeSo nennt man die von Anlagen oder Maschinen erzeugte Wärme, die ungenutzt bleibt.
AbwasserSammelbegriff für verunreinigtes Wasser nach Gebrauch, aber auch für in die Kanalisation abgeflossenen Niederschlagswasser.
AbwasserableitungSammelbegriff für Einrichtungen und Maßnahmen zum Ableiten von Abwässern aus Gebäuden oder von Flächen. Siehe auch "Kanalisation".
AbwasserbehandlungDas ist der Überbegriff für Maßnahmen mit dem Ziel, Abwässer von verunreinigenden Inhaltsstoffen zu befreien und eine natürliche Wasserqualität wiederherzustellen.
AbwasserreinigungsanlageKurz "ARA", auch "Kläranlage". Das ist eine Anlage, die aus der Kanalisation zugeführte Abwässer mithilfe chemischer, mechanischer und biologischer Verfahren reinigt.
AbwassertechnikBefasst sich mit Technologien und Verfahren zum Sammeln, Ableiten, Behandeln und Beseitigen von Abwässern.
AbwasserwärmerückgewinnungKurz "AWRG". Darunter versteht man allgemein die Nutzung der (Wärme-)Energie, die in Abwassern enthalten ist. Damit kann die Energiebilanz von Gebäuden nachhaltig verbessert werden.
Abwehrender BrandschutzSo nennt man im Gebäudeschutz Brandschutzmaßnahmen, die im Falle eines Brandes sofortiges Eingreifen und Brandbekämpfung ermöglichen. Bsp.: Brandmelder.
AbziehlackSo bezeichnet man einen Lack auf Kunststoffbasis, der nach dem Auftragen einen hautartigen Überzug bildet. Abziehlack verfügt über eine viel höhere Eigenfestigkeit als Haftfestigkeit, weshalb er vom Untergrund relativ leicht abgezogen werden kann.
AbzugSynonym für "Abluftanlage". So nennt man eine Lüftungsanlage, die Abluft kontrolliert aus Wohnräumen nach außen abführt.
AcrylglasBezeichnung für ein korrosionsbeständiges thermoplastisches Kunststoffmaterial, das wegen seiner Schlag- und Stoßunempfindlichkeit häufig im Sanitärbereich, z. B. für Badewannen oder Waschbecken, verwendet wird.
AdsorptionswasserSo nennt man Bodenwasser, das aus Wassermolekülen besteht, die sich an der äußeren Hülle von Bodenpartikeln anlagern.
AEKurzform von "Anhydritestrich", siehe dort.
AerodynamikAls Teilgebiet der Strömungslehre beschäftigt sich die Aerodynamik mit dem Verhalten von Körpern in sogenannten "kompressiven Fluiden" wie z. B. Luft. Die Erkenntnisse der Aerodynamik spielen auch im Bauwesen eine große Rolle.
AerosolSo nennt man ein Gemisch aus festen, flüssigen und/oder gasförmigen (meist Luft) Partikeln (="Aerosolpartikel"). Bsp.: Brandgase, Staub, Asche.
AerosolpartikelSo nennt man die kleinen Bestandteile oder "Schwebeteilchen", die Bestandteile von Aerosolen sind. Siehe auch "Aerosol".
AGKurzbezeichnung für "Arbeitsgemeinschaft". So nennt man einen Zusammenschluss von Einzelpersonen, Gruppen, Parteien, Firmen etc. mit dem Ziel konstruktiver und für alle Beteiligten nützlicher bzw. gewinnbringender Zusammenarbeit. Auch kurz "ARGE".
AGBKurzform für "Allgemeine Geschäftsbedingungen". So nennt man eine Reihe vorformulierter und offen dargelegter Vertragsbedingungen, die bei erfolgreichem Vertragsabschluss zwischen den Vertragsparteien rechtsgültig werden.
AGBsKurzform für "Allgemeine Geschäftsbedingungen". So nennt man eine Reihe vorformulierter und offen dargelegter Vertragsbedingungen, die bei erfolgreichem Vertragsabschluss zwischen den Vertragsparteien rechtsgültig werden.
AgglomerationDarunter versteht man rein geografisch sowohl den Kern wie auch die umliegenden besiedelten Gebiete einer Stadt, auch wenn letztere schon außerhalb der administrativen Stadtgrenzen liegen. Auch "Stadtregion" oder "Ballungsraum" bzw. "Ballungsgebiet".
AgglomerationsraumDarunter versteht man rein geografisch sowohl den Kern wie auch die umliegenden besiedelten Gebiete einer Stadt, auch wenn letztere schon außerhalb der administrativen Stadtgrenzen liegen. Auch "Stadtregion" oder "Ballungsraum" bzw. "Ballungsgebiet".
AgrarlandschaftSo nennt man allgemein eine durch Landwirtschaft genutzte Fläche.
AhornLaubholzart mit sehr hellem, fast weißem Holz. Eigenschaften: Schwer, hart, schwer spaltbar, beizbar. Zudem lässt es sich leicht färben und polieren.
Ährenmuster in MauerwerkenDavon spricht man, wenn Ziegelsteine in Mauerwerken so gesetzt werden, dass dadurch ein fischgrätenähnliches bzw. ährenförmiges Muster entsteht. Diese Ziegelverlegemethode wurde schon von den Römern verwendet und von Ihnen "Opus spicatum" = "Ährenwerk" genannt
ÄhrenwerkDavon spricht man, wenn Ziegelsteine in Mauerwerken so gesetzt werden, dass dadurch ein fischgrätenähnliches bzw. ährenförmiges Muster entsteht. Diese Ziegelverlegemethode wurde schon von den Römern verwendet und von Ihnen "Opus spicatum" = "Ährenwerk" genannt
AkkubohrmaschineSo nennt man eine Bohrmaschine, die unabhängig vom Stromnetz mittels Akku betrieben wird und deshalb an jedem Ort eingesetzt werden kann.
Aktive BrandvermeidungSiehe "Aktives Brandvermeidungssystem".
Aktives BrandvermeidungssystemDas ist ein vorbeugendes Brandschutzsystem, das in feuergefährdeten Räumen das Risiko eines Feuers senkt. Durch Stickstoffzufuhr wird dabei der Anteil des Sauerstoffs an der Raumluft so weit gesenkt, dass eine Verbrennungsreaktion unmöglich gemacht wird.
AktivkohleKurz "A-Kohle". Das ist eine spezielle, sehr feinkörnige Kohle-Art, die als Absorptionsmittel z. B. für medizinische Zwecke (als "Kohletabletten"), aber auch in der Klimatechnik (z. B. Dunstabzug) oder in Filtern für Trinkwasseraufbereitung verwendet wird.
AktivkohlefilterSo nennt man spezielle Filter, die Aktivkohle enthalten und dazu verwendet werden, um u. a. Gerüche, Staub oder auch Schwermetalle zu filtern. Z. B. in Dunstabzugshauben oder Trinkwasseraufbereitungsanlagen.
AlarmSo bezeichnet man allgemein ein auslösendes Signal (z. B. akustisch (Sirene, Alarmanlage)), das im Gefahrenfall auf die Gefahr aufmerksam macht.
AlarmSo nennt man ein markantes (meist akustisches oder optisches) Signal, das auf einen Gefahrenfall aufmerksam machen soll. Bsp.: Alarmsirene im Brandfall.
AlarmierungSo nennt man die Mobilisierung einer Ziegruppe durch ein Alarmsignal im Gefahrenfall. Bsp.: Brandmelder alarmiert die Feuerwehr.
AlarmplanSo nennt man einen Plan, der festlegt, welche Handlungen im Gefahrenfall (z. B. im Brandfall bei Feueralarm) erfolgen sollten.
AldehydeDas sind chemische Verbindungen, die u. a. zur Herstellung von Lösungsmitteln, Farb- und Kunststoffen verwendet werden.
AlkalifeldspatsyenitSo wird das Gestein "Syenit" (aus der Familie der "Plutonite") dann bezeichnet, wenn sein Alkalifeldspatanteil mit über 90 Prozent deutlich seinen Plagioklasanteil überwiegt.
Allgemein anerkannte Regeln der BaukunstDarunter versteht man Grundregeln der Architektur, die in einer Epoche auf breiter Basis anerkannt waren und beim Gebäudebau umgesetzt wurden.
Allgemeine GeschäftsbedingungenSo nennt man eine Reihe vorformulierter und offen dargelegter Vertragsbedingungen, die bei erfolgreichem Vertragsabschluss zwischen den Vertragsparteien rechtsgültig werden. Kurz "ABG" oder "ABGs".
Allgemeines Wohngebietallg. wohngebietDarunter versteht man laut deutscher Baunutzungsverordnung (BauNVO) ein Gebiet, das vorwiegend zu Wohnzwecken dient. Daneben sind u. a. auch Läden, Gaststätten, soziale Einrichtungen, Hotels oder Tankstellen zulässig.
Altdeutsche Deckungaltdeutsche deckungBezeichnung für eine Einfachdeckung, bei der nur Naturschiefer verwendet wird.
AltglasSo nennt man Glas, das zu Recyclingzwecken gesammelt und wiederverwertet wird. Altglas wird z. B. auch zur Herstellung des Dämmstoffes Glaswolle verwendet.
AltpapierdämmstoffSo nennt man ein Dämmmaterial, das aus Altpapier hergestellt wurde. Z. B.: Dämmflocken zur Wärmedämmung.
AlufensterAlufenster weisen eine hohe Korrosionsbeständigkeit auf und sind sehr leicht.
AlufolienalufolienAlufolien sind zwischen 0,005 bis 0,02 mm dick, es gibt sie in vielen verschiedenen Oberflächenausführungen. Wegen ihres hohen Reflexionsvermögens werden sie häufig als Wärmeschutz eingesetzt.
AluminiumdachDächer aus Aluminium haben sehr geringes Gewicht und werden durch eine dichte, harte, gut haftende und chemisch beständige Oxydschicht vor Korrosion geschützt. Verwendet wird vorwiegend die genormte Legierung AlMn.
AluminiumschindelAuch "Aluschindel". So nennt man eine Metallschindel, die aus Aluminium hergestellt und zur Dacheindeckung oder Fassadenverkleidung verwendet wird.
AlurabotAuch "Gipserhobel". Das ist ein Handschleifgerät zum "Abhobeln" von Putzresten von diversen Oberflächen.
AluschindelAuch "Aluminiumschindel". So nennt man eine Metallschindel, die aus Aluminium hergestellt und zur Dacheindeckung oder Fassadenverkleidung verwendet wird.
AmpelschirmSiehe "Freiarmschirm".
AmplitudePhysikalische Bezeichnung für die maximale Entfernung einer Wellenbewegung (z. B. Sinuskurven) zur Mittellage.
ANKurzbezeichnung für "Gebäudenutzfläche". So nennt man die nutzbare Fläche (in m²) in Gebäuden, die im beheizten Gebäudevolumen zur Verfügung steht. In der Regel ist diese Fläche größer als die reine Wohnfläche, da auch z. B. indirekt beheizte Wohnungsteile (z. B. Flur oder Treppenhaus) miteinbezogen werden. Die Gebäudenutzfläche ist eine Rechengröße, die zur Ermittlung des flächenbezogenen Primärenergiebedarfs von Wohnräumen (hauptsächlich im Zusammenhang mit der EnEV) verwendet wird.
AndreaskreuzandreaskreuzSo nennt man zwei Holzbalken, die sich in einer x-Form überkreuzen. Z. B. als Verstrebung in Fachwerkwänden.
AnfängerfirstziegelSiehe "Firstabschlussziegel".
AnfasenSiehe "Abfasen".
AngebotDarunter versteht man die Erklärung eines Unternehmens, in der er den genauen Leistungsumfang, die Art der Ausführung und den angebotenen Preis festlegt.
AngebotsfristSo nennt man den Zeitraum zwischen dem Ausschreibungstag und dem Zeitpunkt, zu dem alle Angebote eingetroffen sein müssen.
AngebotskalkulationAls Teil einer Baukalkulation bezeichnet die Angebotskalkulation die ermittelten Kosten für eine geplante Bauleistung, die im Angebotspreis formuliert werden.
AngelpunktSiehe "Fixpunkt".
AngriffswegSo wird ein Weg (innerhalb oder außerhalb von Gebäuden) bezeichnet, der z. B. im Brandfall ein sofortiges Eingreifen der Feuerwehrmannschaften ermöglicht.
AngussmasseSiehe "Engobe".
AnhydritDas ist ein gut spaltbares, lösliches, gesteinsbildendes Mineral.
AnhydritestrichKurz "AE". Das ist ein häufig verwendeter Baustoff mit flüssiger Konsistenz, der aufgrund geringer Spannung beim Trocknen rasch und ohne weitere Dehnungsfugen eingebracht und verarbeitet werden kann. Auch "Anhydritfließestrich" oder "Calciumsulfatestrich".
AnhydritfließestrichSiehe "Anhydritestrich".
AnkerSo nennt man im Hochbau Bauteile, die wegen ihrer Zugfestigkeit andere Bauteile miteinander verbinden. Im Tunnel- und Stützwandbau übertragen Anker Stützkraft in dahinterliegende Baugründe.
AnkerplatteEine Ankerplatte verwendet man, um eine starke Verankerung in nicht festem Material wie z. B. Erdboden zu erzielen.
AnkerschieneEine Ankerschiene dient als Befestigungsvorrichtung an Betonbauteilen, um andere Bauteile wie z. B. Außenwandbekleidungen etc. montieren zu können.
AnlagenmanagementÜberbegriff für das Verwalten und Bewirtschaften von Anlagen, Gebäuden und Einrichtungen. Englisch: "Facility Management" oder kurz "FM".
AnorthositSo nennt man ein plutonisches Gestein mit meist schillernden Lichtreflexen, das z. B. zur Herstellung von Steinwollfasern verwendet wird.
AnschaffungskostenSo werden im Baubereich alle Nettokosten genannt, die beim Erwerb einer Immobilie anfallen. Dazu zählen nicht nur der Kaufpreis, sondern u. a. auch Notar- und Makleraufwände oder Grundbuch- und Erschließungskosten.
AnschlagDavon spricht man im Bauwesen, wenn Türen oder Fenster in Gebäudewände eingebaut werden. Es gibt dabei drei Varianten: Außen-, Innen- und Stumpfanschlag.
AnschlagbandSiehe "Kompriband".
AnschlagmauerziegelDas ist ein Formmauerziegel, der zum Mauern von Fenster- oder Türanschlägen verwendet wird.
AnschlagrichtungDamit wird die Richtung bezeichnet, in die eine Tür geöffnet werden kann - d. h. entweder nach innen (in den Raum) oder nach außen, bzw. von links oder von rechts. Manchmal auch "Aufschlagrichtung".
AnschlagtürSo wird eine Tür bezeichnet, deren Türflügel an einer Seite mittels Scharnieren bzw. Bändern befestigt ("angeschlagen") ist. Auf der anderen Türflügelseite befindet sich dann meistens das Türschloss. Nach der Seite, an der der Türflügel angeschlagen ist (d. h. links oder rechts) bzw. nach der Richtung, in die die Tür geöffnet werden kann (nach innen oder nach außen), ergibt sich dann die "Anschlagrichtung".
Anschluss- und BenutzungszwangSo nennt man eine im Kommunalrecht festgesetzte Pflicht für Gemeinden zur Nutzung bzw. zum Anschluss an öffentliche Einrichtungen wie z. B. Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung oder Fernwärmeversorgungsanlagen.
AnschlussfahneIm Rahmen des Potentialausgleichs in Neubauten wird mit der Anschlussfahne die Fundamenterdung an die Potentialausgleichsleitung angeschlossen.
AnschlussfugeSo nennt man in der Baufachsprache einen kleinen Zwischenraum oder Spalt (= Fuge), der dort auftritt, wo zwei Bauteile aufeinander treffen. Bsp.: Waschbecken und Badezimmerwand. Die Anschlussfuge wird meist mit elastischen Dichtungsmitteln geschlossen.
AnschlusskanalSo nennt man einen Kanal, der vom öffentlichen Straßenkanal bis zur Grundstücksgrenze bzw. bis zur ersten Reinigungsöffnung auf dem Grundstück führt.
Anschlusswert (für Einzelverbraucher)Dieser bezeichnet die maximale Leistungs- bzw. Stromaufnahme von einzelnen Elektrogeräten.
Anschlusswert (für Verbrauchseinheiten)So nennt man die Gesamtsumme der Leistungen aller in einer Verbrauchseinheit (z. B. Haushalt) vorhandenen elektrisch betriebenen Geräte oder Anlagen. Wird in kW angegeben.
AnsetzbinderAnsetzbinder wird aus Stuckgips hergestellt und zum Ansetzen von Gipskartonplatten als Wand-Trockenputz verwendet.
AnsetzgipsAnsetzgips wird zum Ansetzen von Gipskarton-Bauplatten verwendet.
ANSpZKurzform für "Arbeitnehmersparzulage". Diese staatliche Subvention für Arbeitnehmer fällt unter die sogenannten "vermögenswirksamen Leistungen" und wird vom Arbeitgeber für den Arbeitsnehmer angelegt. Gefördert werden damit u. a. Bausparverträge der Arbeitnehmer.
AnstrichAnstrich schützt Hölzer gegen Feuchtigkeit, Feuer und Insekten; Eisen und Stahl vor Rost und Feuer; Fassaden und Bauteile vor Verwitterung bzw. unterirdisch vor aggressiven Gewässern.
AntennenrohrdurchführungVorrichtung zur belastungs- und brandsicheren Durchführung von Antennenrohren durch z. B. Gebäudemauern oder -decken.
Anthropogener TreibhauseffektAls natürlichen Treibhauseffekt bezeichnet man den Vorgang, dass die Wärmestrahlung der Erde durch reflektierende Gasmoleküle (z. B. CO2) in der Erdatmosphäre behalten wird. Wenn aber der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre zu hoch ist, dann wird zu viel Wärme behalten und die Erde heizt sich kontinuierlich auf - man spricht in dem Fall vom "anthropogenen Treibhauseffekt", der für die globale Erwärmung verantwortlich ist.
Anti-Rutsch-AnstrichSo nennt man einen Anstrich für alle glatten Oberflächen (z. B. Fußböden, Duschwannen etc.), der die Bewegungssicherheit erhöht.
Anti-Rutsch-BeschichtungSo nennt man Beschichtungen von Oberflächen (z. B. mit Anti-Rutsch-Lacken oder -Anstrichen), um die Bewegungssicherheit auf glatten Oberflächen (z. B. Fußböden, Duschwannen etc.) zu erhöhen.
Anti-Rutsch-LackSo nennt man einen gummielastischen Lack, der auf glatte Oberflächen aufgetragen wird, um die Bewegungssicherheit zu erhöhen.
AntidröhnbeschichtungSo nennt man ein Beschichtungsverfahren, mit dem der (z. B. von Regentropfen hervorgerufene) Körperschall von Blechkonstruktionen (z. B. von Fassaden- oder Fensterblechen) gedämpft wird.
AnwärmbrennerSo nennt man ein gasbetriebenes Gerät,das zum "Anwärmen" von Flächen verwendet wird. - Bsp.: Anwärmbrenner werden von Dachdeckern zum Erhitzen und Zusammenschweißen von Bitumenflächen auf Flachdächern eingesetzt.
AnwesenAllgemeine Bezeichnung für ein bebautes Grundstück. Auch "Immobilie" oder "Liegenschaft".
AquäduktVon lat. "aqua ductus". So wurden in der römischen Antike die - teilweise hochentwickelten - Wasserleitungen bzw. Wasserleitungssysteme bezeichnet.
AquadynamikTeilgebiet der Fluiddynamik. Beschäftigt sich ausschließlich mit dem physikalischen Verhalten von bewegtem Wasser.
ARAKurzbezeichnung für "Abwasserreinigungsanlage". Siehe dort.
ArbeitnehmersparzulageDiese staatliche Subvention für Arbeitnehmer fällt unter die sogenannten "vermögenswirksamen Leistungen" und wird vom Arbeitgeber für den Arbeitsnehmer angelegt. Gefördert werden damit u. a. Bausparverträge der Arbeitnehmer.
ArbeitsbühneSo nennt man ein hydraulisch oder elektromagnetisch betriebenes Gerät, das Arbeiter auf einer gesicherten Plattform in die Höhe befördern kann - z. B. für Arbeiten an Gebäudedecken, Oberleitungen, Straßenlampen oder Fassaden. Man unterscheidet Gelenkarmbühnen, Scherenbühnen und mastgeführte Kletterbühnen. Auch "Hubarbeitsbühne" oder "Hubsteiger".
Arbeitsfuge So nennt man eine Fuge, die beim Betonieren in mehreren Arbeitsschritten mit zeitlichem Abstand entsteht. - Z. B. bei der Konstruktion einer "weißen Wanne".
ArbeitsgemeinschaftSo nennt man einen Zusammenschluss von Einzelpersonen, Gruppen, Parteien, Firmen etc. mit dem Ziel konstruktiver und für alle Beteiligten nützlicher bzw. gewinnbringender Zusammenarbeit. Auch kurz "AG" oder "ARGE".
ArbeitsgerüstarbeitsgerüstHilfskonstruktion am Bau, die Arbeiter, Werkzeuge und Werkstoffe trägt und von der aus Bauarbeiten durchgeführt werden.
ArbeitskalkulationSo nennt man im Rahmen von Baukalkulationen die Berechnung der tatsächlichen Ausführungskosten für Bauprojekte nach der Auftragserteilung.
ArboformSo nennt sich ein aus Lignin gewonnener Werkstoff, der erwärmt wie Kunststoff formbar ist und deshalb auch als "Bioplastik" bezeichnet wird. Biologisch abbaubar und stabil. Verwendung: Z. B. für Leiterplatten.
ArchitektarchitektSo nennt man einen Absolventen des Hochschulstudiums Architektur, der in erster Linie für den Enwurf und die Gestaltung von Bauwerken verantwortlich ist.
ArchitektenzeichnungarchitektenzeichnungSiehe "Entwurfszeichnung".
ArchitravSo bezeichnet man in der Architektur einen von stützenden Säulen oder einer Stützreihe getragenen Querbalken. Häufig z. B. in der Antike bei römischen und griechischen Tempeln zu finden. In der Antike auch als "Epystel" bezeichnet.
ArchivolteSo wird in der Architektur die meist verzierte Stirnseite eines "gewölbten Bogens" (= lat. "arcus volutus") - d. h. Spitz- oder Rundbogens - genannt. Häufig an romanischen oder gotischen Gebäuden zu finden.
ARGEKurzbezeichnung für "Arbeitsgemeinschaft". So nennt man einen Zusammenschluss von Einzelpersonen, Gruppen, Parteien, Firmen etc. mit dem Ziel konstruktiver und für alle Beteiligten nützlicher bzw. gewinnbringender Zusammenarbeit. Auch kurz "AG".
ArgonSo heißt das in der Erdatmosphäre am häufigsten vorkommende Edelgas, das wegen seiner geringen Wärmeleitfähigkeit auch als Füllgas für Isolierglas verwendet wird.
ArkadeVon lat. "arcus" - "Bogen" abgeleitet versteht man darunter in der Architektur einen Bogen, der von Säulen oder Pfeilern getragen wird.
ArkadenbögenUmgangssprachliche und eigentlich falsche (Doppel-)Bezeichnung für "Arkade".
ArkadenfensterDavon spricht man, wenn mehrere Arkaden eine Fensteröffnung bilden.
ArkadengesimsSo wird in der Architektur ein Gesims bezeichnet, das horizontal über einer Arkadenreihe liegt.
ArkadenhofSo nennt man einen (Innen-)Hof, der von (häufig auch mehrgeschossigen) Arkaden umgeben ist.
ArkadenmauerSo nennt man in der Architektur eine Mauer mit Blendarkaden (= keine echten, sondern nur ornamental angedeutete Arkaden).
ArkaturDarunter versteht man in der Architektur eine Reihe von nebeneinander liegenden Arkaden. Auch "Bogengang".
ArmierungAndere Bezeichnung für "Bewehrung". So bezeichnet man im Stahlbetonbau die Stahleinlage in Beton. Sie dient der Aufnahme der Zugspannung.
ArmierungsgewebeBesteht meist aus Kunststoff oder Glasfasern und wird in sogenannten "Wärmedämmverbundsystemen" als Teil der "Armierungsschicht" oder auch zur Überbrückung von Mauerrissen verwendet.
ArmierungsputzSo nennt man einen Putz, der als Teil von Wärmedämmverbundsystemen oder Überbrückungschicht bzw. vorbeugende Maßnahme bei Mauerrissen verwendet wird.
AscheSo werden allgemein Verbrennungsrückstände organischer Materialien (z. B. Holz) genannt.
AscheerweichungspunktSo nennt man die Temperatur bei Verbrennungsvorgängen, bei der Asche weich und teigig wird. Je nach verbranntem Material liegt dieser Punkt meist zwischen 900 und 1200° Celsius.
AschenkastenSo nennt man den Auffangbehälter für Asche in Kaminöfen. Auch "Aschenlade".
AschenladeSo nennt man den Auffangbehälter für Asche in Kaminöfen. Auch "Aschenkasten".
Asphalt, natürlicherNatürlicher Asphalt entsteht durch Erdöl-Oxidation und -Polymerisation. Auch "Erdpech" oder "Bergteer".
AsphaltbetonSo nennt man eine Betonart, die sich aus Bitumen und Gesteinskörnung (Sand, Kies oder Splitt bis zu einer Korngröße von 16 mm) zusammensetzt. Asphaltbeton wird häufig z. B. im Straßenbau (als Deckschicht) verwendet.
AsphaltfertigerAuch "Schwarzdeckenfertiger". Siehe "Straßenfertiger".
AsphaltmastixDas ist ein Mischmaterial aus Bitumen und Steinen mit einer Korngröße unter 2 mm. Wird meist als Dichtungsmaterial verwendet.
AsphalttragschichtenDarunter versteht man im Straßenbau eine Schicht im Fahrbahnaufbau, die aus Mineralstoffen (Sand, Kies, Splitt) und Bitumen hergestellt wird. Auch "Bitumengebundene Tragschichten".
AtemgasSo nennt man das Gasgemisch, das für Druckluftatemgeräte (z. B. Atemschutzgeräte für die Feuerwehr) verwendet wird.
AtemluftSo bezeichnet man die Luft, die von Lebewesen mit Lungenatmung ausgeatmet wird. Chemische Zusammensetzung: 78% Stickstoff, 17% Sauerstoff, 4% Kohlendioxid, 1% andere Gase.
AtemschutzSammelbegriff für alle Maßnahmen, die dazu dienen, die menschlichen Atemwege und -organe vor schädlichen Einflüssen aus der Luft (z. B. giftige Gase, Partikel) zu schützen.
AtemschutzgerätSo nennt man Hilfsmittel, die dem Atemschutz dienen. Man unterscheidet Atemschutzgeräte mit Filtern (z. B. Partikelfilter, Gasfilter) und solche, die saubere Atemluft in Druckluftflaschen ( = "Pressluftatmer") angeschlossen haben.
ÄthenSiehe "Ethen".
ÄthylenSiehe "Ethen".
AtlantenPlural von "Atlas". So bezeichnet man in der Kartographie eine Sammlung von Landkarten in loser oder gebundener Form.
AtlasSo bezeichnet man in der Kartographie eine Sammlung von Landkarten in loser oder gebundener Form.
AtmosphäreSo nennt man allgemein die gasförmige Hülle, die Planeten oder andere Himmelskörper umgibt. Bsp.: Erdatmosphäre (siehe auch dort).
AttikaattikaSo nennt man in der Architektur ein Halbgeschoss über dem Kranzgesims, das das Dach verdecken soll bzw. im modernen Bauwesen Erhöhungen (=Aufkantungen) an Flachdachrändern.
AttikageschossSo nennt man ein - häufig im Barock - gebautes niedriges Obergeschoss.
ÄtzkalkSiehe "Calciumoxid".
AufbaukollektorSo nennt man einen Solarkollektor, der auf ein Dach aufgesetzt und dort montiert wird. Anders als z. B. beim Indachkollektor bildet hier die Kollektoroberfläche nicht die witterungsbeständige Dachhaut. Auch "Aufdachkollektor".
AufbetonSo wird Beton bezeichnet, der auf eine bereits vorhandene Betonschicht aufgebracht wird.
AufdampfglasSo nennt man Glas (meist auf Basis von Borosilicat- oder Calcium-Alumosilicatgläsern) zur Schutzbeschichtung von Edelmetallen.
Aufgelöste BohrpfahlwandSo nennt man die Variante einer Bohrpfahlwand, bei die Abstände zwischen den Pfählen mit (zumeist) Spritzbeton ausgefüllt werden. Siehe auch "Bohrpfahlwand".
Aufgeschäumtes PolystyrolKurz "EPS" oder "XPS". Das ist ein thermoplastischer Kunststoff, der wegen seiner guten (wärme-)isolierenden Eigenschaften im Bauwesen häufig als Dämmstoff verwendet wird.
AuflassungSo nennt man den notariell erklärten Einigungsbeschluss zur Übereignung einer Immobilie zwischen Verkäufer und Käufer. Auch "Auflassungsverfügung" oder "Aufsandung"(Österreich).
AuflassungsverfügungSo nennt man den notariell erklärten Einigungsbeschluss zur Übereignung einer Immobilie zwischen Verkäufer und Käufer. Auch "Auflassung" oder "Aufsandung"(Österreich).
AuflassungsvormerkungSo nennt man eine Vormerkung im Grundbuch, die die Vorstufe zum eigentlichen Auflassungseintrag im Grundbuch ist und bedeutet, dass der Käufer den Kaufpreis überweisen und mit dem Bauprojekt beginnen kann.
AufmaßDarunter versteht man im Bauwesen sowohl das Erstellen von Gebäudegrundrissen, -schnitten oder -ansichten als auch das Ermitteln des Gesamtumfangs der Bauleistungen.
Aufputz-FeuchtraumschalterSiehe "Feuchtraumschalter".
AufsandungSo nennt man in Österreich den notariell erklärten Einigungsbeschluss zur Übereignung einer Immobilie zwischen Verkäufer und Käufer. In Deutschland siehe "Auflassung" oder "Auflassungsverfügung".
AufschlagfestBezeichnung für "Richtfest". Siehe dort.
AufschlagsrichtungSiehe "Anschlagrichtung".
AufsparrendämmungSo nennt man die vollflächige Dämmung von Dächern, bei der Dämmplatten oberhalb der Sparren angebracht werden.
AufstockungIn Architektur und Bauwesen spricht man dann von einer Aufstockung, wenn ein Gebäude um zusätzliche Stockwerke erhöht ("aufgestockt") wird.
AuftragskalkulationSo nennt man die zum Vertragsabschluss gültige Angebotskalkulation im Rahmen von Baukalkulationen. Auch "Vertragskalkulation".
AufwindkraftwerkAuch "Thermikkraftwerk". So nennt man ein Kraftwerk, in dem durch den Aufwind ("Thermik") sonnenerwärmter Luft Turbinen angetrieben werden und so Strom erzeugt wird.
AufziehglätteSo nennt man ein Handwerkzeug zum Aufbringen und Abziehen von z. B. Putzen. Man unterscheidet zwei Arten: Schweizer und Französische Aufzieglätte.
AufzugSo nennt man eine Transporteinrichtung, mit der Personen oder Güter in einem Fahrkorb, einer Kabine oder auf einer Plattform nach oben oder unten befördert werden können. Auch "Lift" oder "Aufzugsanlage".
AufzugsanlageSo nennt man eine Transporteinrichtung, mit der Personen oder Güter in einem Fahrkorb, einer Kabine oder auf einer Plattform nach oben oder unten befördert werden können. Auch "Lift" oder "Aufzug".
AuktionSo bezeichnet sich ein Preisermittlungsverfahren, bei dem Interessenten durch Abgabe von Geboten in einem bestimmten zeitlichen Rahmen den endgültigen Kaufpreis (z. B. für Immobilien) definieren. Auch "Versteigerung" oder "Lizitation".
AuktionatorSo nennt man den Leiter bzw. Moderator einer Auktion (=Versteigerung).
AusbauhausSo wird ein Fertig- oder Fertigteilhaus bezeichnet, dessen Innenausbau komplett oder zumindest teilweise (je nach "Ausbaustufe") vom Bauherrn selbst übernommen wird.
AusbaustufeBeim "Ausbauhaus" (siehe auch dort) legen verschiedene Ausbaustufen fest, in welchem Ausmaß der Innenausbau des Hauses (z. B. Elektro- oder Sanitärinstallationen, Fußbodenverlegung, Malarbeiten etc.) vom Hausanbieter übernommen wird bzw. in welchem Ausmaß der Bauherr den Innenausbau selbst übernimmt.
AusblühungSo nennt man einen Bauschaden, der bei mineralischen Baustoffen (z. B. Beton oder Ziegel) auftreten kann. Dabei werden durch eindringendes Wasser Salze gelöst, die dann an der Baustoffoberfläche Kristalle bilden.
Außen-RaumfühlerSo nennt man Messvorrichtungen für Außenräume, an die häufig Heizungsanlagen gekoppelt sind. Je nach Messergebnis der Temperaturfühler erhöhen oder reduzieren diese ihre Heizleistung, um die gewünschte Temperatur zu halten. Auch "Außenfühler".
AußenanschlagDavon spricht man, wenn Türen oder Fenster von außen in Gebäudewände eingebaut werden.
AußenanstrichSiehe "Fassadenanstrich".
AußendämmungSammelbegriff für alle Dämmmaßnahmen an Außenfassaden - z. B. mittels Fassadendämmplatten (aus Holzfaser, Kork oder Mineralwolle).
AußenfühlerSo nennt man Messvorrichtungen für Außenräume, an die häufig Heizungsanlagen gekoppelt sind. Je nach Messergebnis der Temperaturfühler erhöhen oder reduzieren diese ihre Heizleistung, um die gewünschte Temperatur zu halten. Auch "Außen-Raumfühler".
AußenluftKurz "ODA" ("Outdoor Air"). So nennt man die Luft, die von der Außenseite von Gebäuden angesaugt wird.
Äußerer BitzschutzSo nennt man Blitzschutzmaßnahmen, die Blitzeinschläge in die äußere Hülle von Gebäuden verhindern sollen - z. B. Erdungs- und Ableitungsanlagen sowie Fangeinrichtungen.
AusflockungSiehe "Flockung".
AusfugungSo bezeichnet man das Auffüllen von Mauerfugen mit Füllmaterialien (in der Regel mit Fugenmörtel).
AusführungsfristenSo nennt man im Zahlungsverkehr die maximale zeitliche Dauer, in der Überweisungen getätigt werden können. Gesetzlich geregelt sind diese Fristen in § 676a BGB.
AusgebäudeVeraltete Bezeichnung für "Erker". So nennt man in der Architektur einen Vorbau an Hausfassaden oder Mauern, der aber nicht bis zum Erdboden reicht. Vor allem im Mittelalter waren Erker (z. B. als Wehr-, Wohn- oder Stubenerker) sehr beliebt.
Ausgleich-EstrichSiehe "Estrich-Ausgleichsschicht".
AusgleichsfeuchteSo nennt man die Feuchte (bzw. den Wassergehalt), die in einem Baustoff nach längerer Lagerung in einem Raum mit gleichbleibender relativer Feuchte zu messen ist. Auch "Bilanzfeuchte", "Gleichgewichtsfeuchte" oder "praktischer Feuchtegehalt".
AusgleichsmasseSo nennt man eine breiige bis flüssige Masse, die vor allem zum Ausgleichen von Unebenheiten (z. B. auf Böden, Wänden, Fassaden) verwendet wird, um ebene Flächen für weitere Beschichtungen zu schaffen. Auch "Ausgleichsspachtelmasse".
AusgleichspachtelmasseSiehe "Ausgleichmasse".
AuskehlenSo nennt man den Vorgang zur Herstellung einer "Hohlkehle" (siehe auch dort).
AuslegerSo wird der (meist schräge oder waagrechte) Teil bei Baukränen bezeichnet, an dem Lasten befestigt werden.
AuslegergerüstSo nennt man ein aus dem Bau auskragendes Gerüst.
Auslegergerüst Auch "Ausschussgerüst". So nennt man ein Gerüst, das an Außenwänden oder Decken mittels Auslegern (z. B. aus Stahlprofilträgern) befestigt wird.
AuslegewareSammelbegriff für Teppiche, die als "Meterware" auf Rollen gewickelt angeliefert und auf Fußböden ausgelegt werden.
AusschreibungSo nennt man die öffentliche Bekanntmachung der wettbewerbsmäßigen Vergabe von Aufträgen, auf das Bewerber mit einem Angebot reagieren können.
AusschussgerüstAuch "Auslegergerüst". So nennt man ein Gerüst, das an Außenwänden oder Decken mittels Auslegern (z. B. aus Stahlprofilträgern) befestigt wird.
AussteifenSo nennt man das Sichern von Bauteilen (z. B. Wände) gegen destabilisierende Einflüsse durch stabilisierende Maßnahmen (z. B. durch das Anbringen von Streben).
Aussteifende WandSo nennt man eine Wand, die durch Lage und Neigung der Stabilierung einer anderen Wand dient.
Automatischer BrandmelderDas sind Brandmelder, die mit speziellen Sensoren ausgestattet sind, die dazu dienen, Brände möglichst frühzeitig von selbst zu erkennen und Alarm auszulösen. Bsp.: Rauchmelder, Wärmemelder, Brandgasmelder.
AWRGKurzform für "Abwasserwärmerückgewinnung". Siehe dort.