Baulexikon |
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| Begriff |
Erklärung |
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| A-Kohle | Kurzbezeichnung für "Aktivkohle". Das ist eine spezielle, sehr feinkörnige Kohle-Art, die als Absorptionsmittel z. B. für medizinische Zwecke (als "Kohletabletten"), aber auch in der Klimatechnik (z. B. Dunstabzug) oder in Filtern für Trinkwasseraufbereitung verwendet wird. |
| Abbeizhilfen | Chemische Mittel wie z.B. Laugen, Aceton, Benzol usw., die zur Entfernung alter Anstriche verwendet werden. |
| Abbindebeschleuniger | Zusätze wie z.B. Aluminium, Calcium, Eisenchlorid, die Beton und Mörtel beigefügt werden, um die Abbindezeit (= Erstarrungszeit) zu verkürzen.
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| Abbinden | So nennt man das Erstarren von Beton, Zement oder Mörtel. |
| Abbindeverzögerer | Chemische Mittel, die erhärtenden Baustoffen wie Zement oder Beton beigefügt werden, um den Erstarrungsprozess zu verlangsamen. Beispiele: Zitronensäure, Weinsäure, Verzögerer auf Phosphatbasis. |
| Abbindewärme | Bezeichnung für die Wärme, die beim Erstarren von Beton, Zement oder Mörtel frei wird. Faustregel: Je schneller z. B. ein Zement erstarrt, desto höher die Abbindewärme. |
| Abblättern | So nennt man das Loslösen eines Anstrichs von mangelhaft präpariertem Untergrund. |
| Abbrandfaktor | Der Abbrandfaktor (m) ist ein Wert, der über das Abbrandverhalten von brennbaren Materialien Auskunft gibt und wird durch Abbrandversuche festgestellt. |
| Abbrandgeschwindigkeit | So nennt man den Wert (meist in Millimeter/Sekunde angegeben), der über die Geschwindigkeit des stationären Abbrandes von Explosivstoffen Auskunft gibt. |
| Abbrennen | Methode zum Entfernen alter Anstriche. |
| Abbruch | Darunter versteht man das teilweise oder völlige Entfernen von Gebäuden oder Gebäudeteilen. Für die meisten Abbrucharbeiten sind Genehmigungen von Bauaufsichtsbehörden notwendig. |
| Abbruchanordnung | Längerfristig ungenutzte, stark baufällige und deshalb für Menschen gefährliche Gebäude können mittels Abbruchanordnung vom zuständigen Bauordnungsamt zum Abbruch freigegeben werden. |
| Abbruchantrag | Der Abbruch von Gebäuden oder Gebäudeteilen ist genehmigungspflichtig. Deshalb muss vor den Abbruchmaßnahmen ein Abbruchantrag bei der zuständigen Baubehörde eingereicht werden. Erst wenn dieser Antrag bewilligt wurde, kann mit dem Abbruch begonnen werden. |
| Abbruchfirma | So nennt man ein Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Gebäude oder Gebäudeteile (Hoch- oder Tiefbauten) zu entfernen. |
| Abbruchgerät | So nennt man Geräte und Maschinen, die bei Gebäudeabbruchmaßnahmen zum Einsatz kommen. Bsp.: Bagger, Greifer, Abrissbirne, Betonzange. |
| Abbruchhaus | So nennt man ein Haus, das aufgrund von schweren Baumängeln oder aus anderen schwerwiegenden Gründen abgerissen werden muss bzw. abgerissen wird und dessen Abbruch von der zuständigen Baubehörde genehmigt wurde. Auch "Abrisshaus". |
| Abbruchschere | So nennt man ein Abbruchwerkzeug, das dann verwendet wird, wenn Stahlbetonbauteile ohne Sprengungen abgerissen werden müssen. Die Abbruchschere wird an einem Bagger befestigt und besteht aus besonders hartem Stahl. Auch "Betonzange", "Abbruchzange" oder "Betonschere". |
| Abbruchtechnik | Je nach Gebäudeart und -größe kommen bei Abbruchmaßnahmen verschiedene Techniken (wie z. B. Sprengen, Schneiden, Stemmen, Bohren) und verschiedenste Abbruchgeräte (z. B. Bagger, Greifer, Abrissbirne) zum Einsatz. |
| Abbruchzange | So nennt man ein Abbruchwerkzeug, das dann verwendet wird, wenn Stahlbetonbauteile ohne Sprengungen abgerissen werden müssen. Die Abbruchzange wird an einem Bagger befestigt und besteht aus besonders hartem Stahl.
Auch "Betonzange", "Betonschere" oder "Abbruchschere". |
| Abbund | Oberbegriff für alle Zimmererarbeiten (in der Regel: Holzaufriss, -anriss und -bearbeitung), die nötig sind, um Bauhölzer einbaubar zu machen. |
| Abbundanlage | So nennt man eine Anlage, die mit Hilfe computergesteuerter Abbundmaschinen schnell und genau Bauhölzer verarbeitungsbereit zuschneidet. |
| Abbundautomat | Das ist eine computergesteuerte Maschinen für den Holzzuschnitt in Abbundanlagen. Auch "Abbundmaschine". |
| Abbundmaschine | Das ist eine computergesteuerte Maschinen für den Holzzuschnitt in Abbundanlagen. Auch "Abbundautomat". |
| Abdecken | Bei Hitze, Frost und Kälte unter 5°C sollte man frischen Beton abdecken, z. B. mit PE-Folien, Stroh, Glaswollmatten. Estriche im Außenbereich am besten immer abdecken, damit sich keine Risse bilden können. |
| Abdeckvermögen | So nennt man die Fähigkeit von z. B. Lacken oder Anstrichen, die lackierte oder bestrichene Unterlage abzudecken. |
| Abdeckziegel | So bezeichnet man Ziegelarten (z. B. Biberschwanz, Mönch und Nonne oder Falzdachziegel), die zum Abdecken von Mauern oder Dächern verwendet werden. |
| Abdichtband | So nennt man ein wasserdichtes, reißfestes, flexibles, häufig auch gummibeschichtetes Gewebeband, das zum Abdichten von feuchtebelasteten Zonen (z. B. Sanitärbereich oder Terrasse) verwendet wird. |
| Abdichten | Durch Abdichten schützt man Bauwerke, Bauteile oder Baustoffe, wie z. B. vor Wasser- oder Feuchtigkeitseinwirkungen. |
| Abdichtmittel | So nennt man isolierende Substanzen oder Vorrichtungen, die Bauteile gegen das Eindringen z. B. von Wasser oder Feuchtigkeit schützen. Bsp.: Teerpappe, Kunststoff-Folien, wasserabweisende Anstriche, Bitumenklebemasse. |
| Abdichtung | Abdichtung schützt z. B. Keller vor Grund- und Sickerwasser, Fenster und Türen gegen Zugluft, Staub, Feuchtigkeit oder Lärm. Abdichtungsmaterialien sind etwa Bitumen, Teer, Gummidichtungen, Kitt, PU-Schaum. |
| Abdichtungen gegen drückendes Wasser | Das sind Abdichtungen, die Gebäude und bauliche Anlagen vor dem Eindringen von Wasser (Grundwasser, Schichtwasser) schützen. |
| Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser | Das sind Abdichtungen, die erdberührende Bauteile von Gebäuden oder baulichen Anlagen vor aufstauendem Sickerwasser und Bodenfeuchtigkeit schützen. |
| Abdruck- oder Abgussverfahren | Unterbegriff für das Fertigungsverfahren Abformen. Beim Abguss werden Gegenstände in flüssige, schnell erstarrende Substanzen getaucht, um eine Nachbildung zu erzielen. Beim Abdruck werden Gegenstände in feste, aber formbare Materialien gedrückt. |
| Abessinierbrunnen | Das ist eine Bezeichnung für einen Rammbrunnen, der deshalb so heißt, weil diese Brunnenvariante 1868 im Feldzug Englands gegen Abessinien besonders häufig zur Wasserversorgung der Soldaten verwendet wurde. Siehe auch "Rammbrunnen". |
| Abfall | Laut deutschem Abfallrecht fallen unter Abfall all jene Gegenstände, die beweglich sind und von denen sich der Besitzer trennt, trennen will oder trennen muss. |
| Abfallgesetz | Kurz "KrW-/AbfG". Seit 1996 ist das als Nachfolger des alten Abfallgesetzes das Kernstück des deutschen Abfallrechts, in dem die Behandlung bzw. Entsorgung von Abfällen festgelegt ist. |
| Abfallrecht | Als Teilgebiet des Umweltrechts befasst sich das deutsche Abfallrecht mit der allgemeinen Behandlung, Entsorgung und dem Transport von Abfällen. Kernstück des deutschen Abfallrechts ist das "Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz", kurz "KrW-/AbfG". |
| Abfallverbrennung | Auch "Müllverbrennung" oder "thermische Abfallbehandlung". So nennt man die Verbrennung von Abfall, um die daraus entstehende Energie (zur Erzeugung von Heizwärme bzw. Strom) zu nutzen und um Abfall zu beseitigen. |
| Abfangung | Darunter versteht man alle Maßnahmen, die Bauteile oder Gebäude vor Einsturz schützen und sichern sollen. Bsp.: Abfangung von Verblendaußenschalen durch Abfangkonsolen. |
| Abfasen | So nennt man das Abschleifen oder Abfräsen rechteckiger Kanten. |
| Abflanschen | Bezeichnung für das Entfernen eines Teils des Flansches bei Stahlträgern. |
| Abflussbeiwert | So nennt man das Verhältnis zwischen Niederschlagshöhe und Abflusshöhe, das zur Bestimmung der Abflussquerschnitte dient. |
| Abflussrohr | Das ist ein Rohr (meist aus Kunststoff), das Abwässer aus einem Gebäude führt und in ein Kanalisationssystem leitet (= äußere Entwässerung) oder erdverlegte Leitungen mit sanitären Einrichtungen verbindet (= innere Entwässerung). |
| Abformen | Oberbegriff für Fertigungsverfahren wie Abguss und Abdruck. Beim Abguss werden Gegenstände in flüssige, schnell erstarrende Substanzen getaucht, um eine Nachbildung zu erzielen. Beim Abdruck werden Gegenstände in feste, aber formbare Materialien gedrückt. |
| Abfüllen | Das ist ein sogenanntes "Fügeverfahren", mit dem Materialien (z. B. Flüssigkeiten, Gase oder Pulver) in Behälter eingebracht werden. Bsp.: Befüllen von Getränkeflaschen. Auch "Füllen", "Einfüllen" oder "Befüllen". |
| Abgabe | So nennt man allgemein eine materielle Leistung (z. B. in Form von Geld oder Gütern), die abgabeverpflichtete Personen an empfangsberechtigte Institutionen oder Personen zu leisten haben. Bsp.: Steuern, Gebühren, Beiträge. |
| Abgangsstutzen | Bezeichnung für das im Boden eingelassene Rohr, auf dem das Abortbecken angebracht ist. |
| Abgase | So nennt man allgemein gasförmige Abfallstoffe, die in Folge von Verbrennungs- oder Produktionsvorgängen entstehen. |
| Abgasklappe | Das ist eine Vorrichtung, die in Heizsysteme eingebaut wird und Wärmeverluste - und damit Energieverluste - reduziert bzw. verhindert. Auch "Diermayerklappe". |
| Abgasmessung | So nennt man einen Messvorgang für Heizungen, bei dem der Anteil der Schadstoffe in den Abgasen und Energieverluste durch das Abgas ermittelt werden. |
| Abgasrohr | So bezeichnet man ein Rohr, das als Teil einer Abgasleitung Abgase von Heizungsanlagen ableitet. |
| Abgastemperatur | So bezeichnet man die Temperatur von Abgasen, die bei innerhäuslichen Verbrennungsvorgängen (z. B. in Öfen) durch den Schornstein an die Außenluft abgeführt werden. |
| Abgasverlust | Das ist der im Rahmen einer Abgasmessung ermittelte Energieverlust durch Abgase. Er gibt den Prozent-Anteil der Heiz-Nennwärmeleistung an, der mit den Abgasen verloren geht. Siehe auch "Abgasmessung". |
| Abgebundene Gerüste | Das sind Holzgerüste, deren einzelne Teile handwerksmäßig verzimmert oder ingenieurmäßig verbunden und aufgestellt werden. |
| Abgehängte Decke | So nennt man eine Deckenkonstruktion, die mithilfe von Abhängern und Profilen unterhalb einer tragenden Decke befestigt und z. B. mit Gipsfaserplatten verkleidet wird. |
| Abgeschlossenheit | Darunter versteht man im Öffentlichen Baurecht allgemein die Abgetrenntheit von Wohneinheiten - d. h. eine Wohnung muss einen eigenen Zugang (ins Treppenhaus oder ins Freie) haben, durch Wände und Decken von anderen Wohneinheiten abgetrennt sein und über eine eigene Kochgelegenheit und sanitäre Einrichtungen (WC, Bad) verfügen. |
| Abgraten | So nennt man das Beseitigen von Kanten und Graten, die beim Schneiden bzw. Bohren von Stahl entstehen können. |
| Abhängling | Bezeichnung für einen Schlussstein z. B. beim Sichtmauerwerk. |
| Abholzigkeit | So bezeichnet man den Unterschied zwischen den Durchmessern eines Holzstammes am Fuß- bzw. Kopfende. |
| Abkanten | Darunter versteht man das Biegen von Blechen im gewünschten Biegewinkel. Z. B. zur Produktion von Profilen. |
| Abkehlen | So nennt man den Vorgang zur Herstellung einer "Hohlkehle" (siehe auch dort). |
| Abkreiden | Durch Verwitterung kann es bei Anstrichen zum Abbau des Bindemittels und zur Bildung einer feinpulvrigen Oberfläche kommen, die wiederum die Anstrichfarbe blasser erscheinen lässt. Diesen Vorgang nennen Maler "abkreiden". |
| Abkröpfen | Darunter versteht man das Ausbiegen von Profilstahl oder Stabstahl. |
| Ablängen | Darunter versteht man das Ab- und Zurechtschneiden von Holzbrettern oder auch Baumstämmen mit geeignetem Werkzeug - z. B. Sägen. |
| Ablaufplan | Darunter versteht man die zeitliche Planung des Bauablaufes, um alle anfallenden Arbeiten bestmöglich bewältigen und koordinieren und den angepeilten Fertigstellungstermin einhalten zu können. Früher auch "Baukalender". |
| Ablaufventil | So nennt man das Bauteil, das eine sanitäre Einrichtung (z. B. WC) mit einem Geruchsverschluss bzw. Siphon verbindet. |
| Ableitung | Sammelbegriff für Einrichtungen und Maßnahmen zum Ableiten von Abwässern aus Gebäuden oder von Flächen. |
| Ablösung von der Stellplatzpflicht | In Stellplatzverordnungen wird festgelegt, wieviele Stellplätze bzw. Parkplätze der Bauherr bei einem neu errichteten Gebäude in dessen Umfeld schaffen muss. Wenn die Errichtung dieser Stellplätze allerding nicht möglich ist, ist laut Bauordnung eine Ablösung bzw. Befreiung von der Stellplatzpflicht möglich. |
| Abluft | Kurz "ETA" ("Extract Air"). So nennt man die Luft, die aus Räumen abströmt. |
| Abluftanlage | So nennt man eine Lüftungsanlage, die Abluft kontrolliert aus Wohnräumen nach außen abführt. |
| Abmessungen | So werden in Architektur und Bauwesen die wichtigsten Längenmaße von Gegenständen bezeichnet.
Bsp. Quader: Länge, Breite und Höhe.
Manchmal auch umgangssprachlich als "Dimensionen" bezeichnet. |
| Abnahme | Auch "Bauabnahme". So nennt man die Übernahme einer Bauleistung (z. B. Einfamilienhaus) durch den Auftraggeber nach ihrer Fertigstellung. Damit einher geht eine ausdrückliche oder stillschweigende Erklärung des Auftraggebers, dass die erbrachte Leistung vertragsgerecht erfüllt wurde. |
| Abplatzende Betondeckung | Das ist ein Bauschaden, der dann auftritt, wenn z. B. von Beton umhüllte Stahlstäbe durch Rost ihr Volumen vergrößern und den Beton dadurch mit der Zeit absprengen. |
| Abraser | So nennt man ein Prüfgerät, mit dessen Hilfe die Abriebfestigkeit von Werkstoffen bestimmt werden kann. |
| Abrasion | So bezeichnet man bei Werkstoffen oder Geräten Verschleißerscheinungen, die durch Abscheuern, -schleifen oder -kratzen entstehen. |
| Abrieb | So bezeichnet man in der Materialwissenschaft Materialverlust an den Oberflächen z. B. von Werkstoffen, der etwa durch Reiben oder Scheuern entsteht. Beispiel: Reifenabrieb auf Fahrbahnen. |
| Abriebfestigkeit | Darunter versteht man die Widerstandsfähigkeit von festen Oberflächen (wie z. B. Böden, Fliesen oder Anstriche) gegen mechanische Beanspruchungen wie Reibung oder Scheuern. |
| Abrissbirne | So wird ein Werkzeug bezeichnet, das bei Gebäudeabbruchmaßnahmen verwendet wird. Es besteht aus einem (birnenförmigen) metallenen Eisengewicht, das an einem Seilbagger hängend zum Pendeln gebracht und schließlich gegen die Mauerwerke des abzubrechenden Gebäudes geschleudert wird, was diese zum Einsturz bringt. Auch "Abrisskugel", "Eisensack", "Trümmerbirne", "Prallkugel". |
| Abrisshaus | So nennt man ein Haus, das aufgrund von schweren Baumängeln oder aus anderen schwerwiegenden Gründen abgerissen werden muss bzw. abgerissen wird und dessen Abbruch von der zuständigen Baubehörde genehmigt wurde. |
| Abrisskugel | So wird ein Werkzeug bezeichnet, das bei Gebäudeabbruchmaßnahmen verwendet wird. Es besteht aus einem (birnenförmigen) metallenen Eisengewicht, das an einem Seilbagger hängend zum Pendeln gebracht und schließlich gegen die Mauerwerke des abzubrechenden Gebäudes geschleudert wird, was diese zum Einsturz bringt. Auch "Eisensack", "Trümmerbirne", "Prallkugel". |
| Absanden | Bezeichnet das Reinigen eines verschmutzten Bauteils mithilfe eines Sandstrahlgebläses. |
| Absäuern | Absäuern ist eine Methode, um auf kalkhaltigen Flächen oder Betonböden den Anstrichgrund zu verbessern. Damit soll eine bessere Haftung von Schutzanstrichen erreicht werden. |
| Abscheider | Das ist eine Vorrichtung im Grundstücksentwässerungssystem, die dazu dient, Öle, Fette, Benzin oder Seifenlaugen zurückzuhalten. |
| Abschlagsrechnung | So nennt man eine Rechnung, die auf Basis der bisher erbrachten Bauleistung dem Auftraggeber als Anzahlung gestellt wird. |
| Abschottung im Brandfall | Darunter versteht man das hermetisch dichte Verschließen (="Abschotten") von z. B. Wandöffnungen im Brandfall. |
| Absolute Luftfeuchtigkeit | Gibt (in Gramm) an, wie viel Wasser in einem Kubikmeter Luft enthalten ist. |
| Absorber | Das ist in einer Solaranlage der Teil, der die Sonnenenergie aufnimmt ("sammelt") und in Wärme umwandelt. Auch "Sonnenkollektor" oder "Solarkollektor". |
| Absperrlack | So nennt man einen Lack, der nach dem Auftragen auf Flächen einen porenfreien Film bildet, der das Durchdringen von anderen Stoffen verhindert. Z. B. bei Wasser- oder Nikontinflecken. Zählt zu den "Absperrmitteln" - siehe auch dort. |
| Absperrmittel | So nennt man Substanzen, die auf Flächen (z. B. Wände, Spanplatten etc.) aufgetragen, einen feinen porenfreien Film bilden, der das Durchdringen von anderen Substanzen verhindert. Z. B. bei der Gefahr von Wasserfleckenbildung. Man unterscheidet dabei Absperrlacke, -salze und Fluate. Auch "Isoliergrund" oder "Sperrgrund".
Auch |
| Absperrsalze | So nennt man Salze (tonerdehaltig), die nach dem Auftragen und Austrocknen auf Flächen einen Sperrfilm gegen wasserlösliche Stoffe bilden. - Z. B. bei Wasser- oder Nikotinflecken. Zählt zu den sogenannten "Absperrmitteln", siehe auch dort. |
| Absperrschieber | So nennt man eine Armatur, mit der Rohre (z. B. von Wasserleitungssystemen) in ihrem Durchflussquerschnitt geöffnet oder geschlossen werden können. |
| Absperrventil | Das sind Ventile, bei denen ein an einer Spindel befestigter Ventilkegel gegen eine Dichtfläche (= Ventilsitz) gedrückt wird. |
| Abstandfläche | So wird nach deutschen Baurecht jene Fläche bezeichnet, die nicht bebaut werden darf, um für ausreichend Belichtung, Brandschutz und den nötigen Abstand zwischen Gebäuden und deren Bewohnern zu sorgen. Auch "Abstandsfläche". |
| Abstandhalter | Das sind Hilfsmittel, z. B. aus Beton oder Kunststoff, die an der Bewehrung angebracht werden, um zwischen Schalung und Bewehrung genügend Platz zu schaffen, damit die Mindestbetondeckung der Stahleinlagen erreicht werden kann. |
| Abstandsfläche | So wird nach deutschen Baurecht jene Fläche bezeichnet, die nicht bebaut werden darf, um für ausreichend Belichtung, Brandschutz und den nötigen Abstand zwischen Gebäuden und deren Bewohnern zu sorgen. Auch "Abstandfläche". |
| Abstandsmessung | Dabei wird gemessen, wie weit zwei Punkte im Raum voneinander entfernt liegen. Wird häufig auch als "Längenmessung" bezeichnet. |
| Absteckung | In der Baufachsprache bezeichnet man damit meist eine "Gebäudeabsteckung", d. h. das Übertragen von Abmessungen (="Abstecken") eines Baugrundes vor Baubeginn durch einen Vermessungsingenieur oder einen autorisierten Bauhandwerker. Die berechneten Gebäudeeckpunkte werden markiert (z. B. mittels Messmarke oder Pflock). |
| Abwärme | So nennt man die von Anlagen oder Maschinen erzeugte Wärme, die ungenutzt bleibt. |
| Abwasser | Sammelbegriff für verunreinigtes Wasser nach Gebrauch, aber auch für in die Kanalisation abgeflossenen Niederschlagswasser. |
| Abwasserableitung | Sammelbegriff für Einrichtungen und Maßnahmen zum Ableiten von Abwässern aus Gebäuden oder von Flächen. Siehe auch "Kanalisation". |
| Abwasserbehandlung | Das ist der Überbegriff für Maßnahmen mit dem Ziel, Abwässer von verunreinigenden Inhaltsstoffen zu befreien und eine natürliche Wasserqualität wiederherzustellen. |
| Abwasserreinigungsanlage | Kurz "ARA", auch "Kläranlage". Das ist eine Anlage, die aus der Kanalisation zugeführte Abwässer mithilfe chemischer, mechanischer und biologischer Verfahren reinigt. |
| Abwassertechnik | Befasst sich mit Technologien und Verfahren zum Sammeln, Ableiten, Behandeln und Beseitigen von Abwässern. |
| Abwasserwärmerückgewinnung | Kurz "AWRG". Darunter versteht man allgemein die Nutzung der (Wärme-)Energie, die in Abwassern enthalten ist. Damit kann die Energiebilanz von Gebäuden nachhaltig verbessert werden. |
| Abwehrender Brandschutz | So nennt man im Gebäudeschutz Brandschutzmaßnahmen, die im Falle eines Brandes sofortiges Eingreifen und Brandbekämpfung ermöglichen. Bsp.: Brandmelder. |
| Abziehlack | So bezeichnet man einen Lack auf Kunststoffbasis, der nach dem Auftragen einen hautartigen Überzug bildet. Abziehlack verfügt über eine viel höhere Eigenfestigkeit als Haftfestigkeit, weshalb er vom Untergrund relativ leicht abgezogen werden kann. |
| Abzug | Synonym für "Abluftanlage". So nennt man eine Lüftungsanlage, die Abluft kontrolliert aus Wohnräumen nach außen abführt. |
| Acrylglas | Bezeichnung für ein korrosionsbeständiges thermoplastisches Kunststoffmaterial, das wegen seiner Schlag- und Stoßunempfindlichkeit häufig im Sanitärbereich, z. B. für Badewannen oder Waschbecken, verwendet wird. |
| Adsorptionswasser | So nennt man Bodenwasser, das aus Wassermolekülen besteht, die sich an der äußeren Hülle von Bodenpartikeln anlagern. |
| AE | Kurzform von "Anhydritestrich", siehe dort. |
| Aerodynamik | Als Teilgebiet der Strömungslehre beschäftigt sich die Aerodynamik mit dem Verhalten von Körpern in sogenannten "kompressiven Fluiden" wie z. B. Luft. Die Erkenntnisse der Aerodynamik spielen auch im Bauwesen eine große Rolle. |
| Aerosol | So nennt man ein Gemisch aus festen, flüssigen und/oder gasförmigen (meist Luft) Partikeln (="Aerosolpartikel"). Bsp.: Brandgase, Staub, Asche. |
| Aerosolpartikel | So nennt man die kleinen Bestandteile oder "Schwebeteilchen", die Bestandteile von Aerosolen sind. Siehe auch "Aerosol". |
| AG | Kurzbezeichnung für "Arbeitsgemeinschaft". So nennt man einen Zusammenschluss von Einzelpersonen, Gruppen, Parteien, Firmen etc. mit dem Ziel konstruktiver und für alle Beteiligten nützlicher bzw. gewinnbringender Zusammenarbeit. Auch kurz "ARGE". |
| AGB | Kurzform für "Allgemeine Geschäftsbedingungen". So nennt man eine Reihe vorformulierter und offen dargelegter Vertragsbedingungen, die bei erfolgreichem Vertragsabschluss zwischen den Vertragsparteien rechtsgültig werden. |
| AGBs | Kurzform für "Allgemeine Geschäftsbedingungen". So nennt man eine Reihe vorformulierter und offen dargelegter Vertragsbedingungen, die bei erfolgreichem Vertragsabschluss zwischen den Vertragsparteien rechtsgültig werden. |
| Agglomeration | Darunter versteht man rein geografisch sowohl den Kern wie auch die umliegenden besiedelten Gebiete einer Stadt, auch wenn letztere schon außerhalb der administrativen Stadtgrenzen liegen. Auch "Stadtregion" oder "Ballungsraum" bzw. "Ballungsgebiet". |
| Agglomerationsraum | Darunter versteht man rein geografisch sowohl den Kern wie auch die umliegenden besiedelten Gebiete einer Stadt, auch wenn letztere schon außerhalb der administrativen Stadtgrenzen liegen. Auch "Stadtregion" oder "Ballungsraum" bzw. "Ballungsgebiet". |
| Agrarlandschaft | So nennt man allgemein eine durch Landwirtschaft genutzte Fläche. |
| Ahorn | Laubholzart mit sehr hellem, fast weißem Holz. Eigenschaften: Schwer, hart, schwer spaltbar, beizbar. Zudem lässt es sich leicht färben und polieren.
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| Ährenmuster in Mauerwerken | Davon spricht man, wenn Ziegelsteine in Mauerwerken so gesetzt werden, dass dadurch ein fischgrätenähnliches bzw. ährenförmiges Muster entsteht. Diese Ziegelverlegemethode wurde schon von den Römern verwendet und von Ihnen "Opus spicatum" = "Ährenwerk" genannt |
| Ährenwerk | Davon spricht man, wenn Ziegelsteine in Mauerwerken so gesetzt werden, dass dadurch ein fischgrätenähnliches bzw. ährenförmiges Muster entsteht. Diese Ziegelverlegemethode wurde schon von den Römern verwendet und von Ihnen "Opus spicatum" = "Ährenwerk" genannt |
| Akkubohrmaschine | So nennt man eine Bohrmaschine, die unabhängig vom Stromnetz mittels Akku betrieben wird und deshalb an jedem Ort eingesetzt werden kann. |
| Aktive Brandvermeidung | Siehe "Aktives Brandvermeidungssystem". |
| Aktives Brandvermeidungssystem | Das ist ein vorbeugendes Brandschutzsystem, das in feuergefährdeten Räumen das Risiko eines Feuers senkt. Durch Stickstoffzufuhr wird dabei der Anteil des Sauerstoffs an der Raumluft so weit gesenkt, dass eine Verbrennungsreaktion unmöglich gemacht wird. |
| Aktivkohle | Kurz "A-Kohle". Das ist eine spezielle, sehr feinkörnige Kohle-Art, die als Absorptionsmittel z. B. für medizinische Zwecke (als "Kohletabletten"), aber auch in der Klimatechnik (z. B. Dunstabzug) oder in Filtern für Trinkwasseraufbereitung verwendet wird. |
| Aktivkohlefilter | So nennt man spezielle Filter, die Aktivkohle enthalten und dazu verwendet werden, um u. a. Gerüche, Staub oder auch Schwermetalle zu filtern. Z. B. in Dunstabzugshauben oder Trinkwasseraufbereitungsanlagen. |
| Alarm | So bezeichnet man allgemein ein auslösendes Signal (z. B. akustisch (Sirene, Alarmanlage)), das im Gefahrenfall auf die Gefahr aufmerksam macht. |
| Alarm | So nennt man ein markantes (meist akustisches oder optisches) Signal, das auf einen Gefahrenfall aufmerksam machen soll. Bsp.: Alarmsirene im Brandfall. |
| Alarmierung | So nennt man die Mobilisierung einer Ziegruppe durch ein Alarmsignal im Gefahrenfall. Bsp.: Brandmelder alarmiert die Feuerwehr. |
| Alarmplan | So nennt man einen Plan, der festlegt, welche Handlungen im Gefahrenfall (z. B. im Brandfall bei Feueralarm) erfolgen sollten. |
| Aldehyde | Das sind chemische Verbindungen, die u. a. zur Herstellung von Lösungsmitteln, Farb- und Kunststoffen verwendet werden. |
| Alkalifeldspatsyenit | So wird das Gestein "Syenit" (aus der Familie der "Plutonite") dann bezeichnet, wenn sein Alkalifeldspatanteil mit über 90 Prozent deutlich seinen Plagioklasanteil überwiegt. |
| Allgemein anerkannte Regeln der Baukunst | Darunter versteht man Grundregeln der Architektur, die in einer Epoche auf breiter Basis anerkannt waren und beim Gebäudebau umgesetzt wurden. |
| Allgemeine Geschäftsbedingungen | So nennt man eine Reihe vorformulierter und offen dargelegter Vertragsbedingungen, die bei erfolgreichem Vertragsabschluss zwischen den Vertragsparteien rechtsgültig werden. Kurz "ABG" oder "ABGs". |
| Allgemeines Wohngebiet | Darunter versteht man laut deutscher Baunutzungsverordnung (BauNVO) ein Gebiet, das vorwiegend zu Wohnzwecken dient. Daneben sind u. a. auch Läden, Gaststätten, soziale Einrichtungen, Hotels oder Tankstellen zulässig. |
| Altdeutsche Deckung | Bezeichnung für eine Einfachdeckung, bei der nur Naturschiefer verwendet wird. |
| Altglas | So nennt man Glas, das zu Recyclingzwecken gesammelt und wiederverwertet wird. Altglas wird z. B. auch zur Herstellung des Dämmstoffes Glaswolle verwendet. |
| Altpapierdämmstoff | So nennt man ein Dämmmaterial, das aus Altpapier hergestellt wurde. Z. B.: Dämmflocken zur Wärmedämmung. |
| Alufenster | Alufenster weisen eine hohe Korrosionsbeständigkeit auf und sind sehr leicht. |
| Alufolien | Alufolien sind zwischen 0,005 bis 0,02 mm dick, es gibt sie in vielen verschiedenen Oberflächenausführungen. Wegen ihres hohen Reflexionsvermögens werden sie häufig als Wärmeschutz eingesetzt. |
| Aluminiumdach | Dächer aus Aluminium haben sehr geringes Gewicht und werden durch eine dichte, harte, gut haftende und chemisch beständige Oxydschicht vor Korrosion geschützt. Verwendet wird vorwiegend die genormte Legierung AlMn. |
| Aluminiumschindel | Auch "Aluschindel". So nennt man eine Metallschindel, die aus Aluminium hergestellt und zur Dacheindeckung oder Fassadenverkleidung verwendet wird. |
| Alurabot | Auch "Gipserhobel". Das ist ein Handschleifgerät zum "Abhobeln" von Putzresten von diversen Oberflächen. |
| Aluschindel | Auch "Aluminiumschindel". So nennt man eine Metallschindel, die aus Aluminium hergestellt und zur Dacheindeckung oder Fassadenverkleidung verwendet wird. |
| Ampelschirm | Siehe "Freiarmschirm". |
| Amplitude | Physikalische Bezeichnung für die maximale Entfernung einer Wellenbewegung (z. B. Sinuskurven) zur Mittellage. |
| AN | Kurzbezeichnung für "Gebäudenutzfläche". So nennt man die nutzbare Fläche (in m²) in Gebäuden, die im beheizten Gebäudevolumen zur Verfügung steht. In der Regel ist diese Fläche größer als die reine Wohnfläche, da auch z. B. indirekt beheizte Wohnungsteile (z. B. Flur oder Treppenhaus) miteinbezogen werden. Die Gebäudenutzfläche ist eine Rechengröße, die zur Ermittlung des flächenbezogenen Primärenergiebedarfs von Wohnräumen (hauptsächlich im Zusammenhang mit der EnEV) verwendet wird. |
| Andreaskreuz | So nennt man zwei Holzbalken, die sich in einer x-Form überkreuzen. Z. B. als Verstrebung in Fachwerkwänden. |
| Anfängerfirstziegel | Siehe "Firstabschlussziegel". |
| Anfasen | Siehe "Abfasen". |
| Angebot | Darunter versteht man die Erklärung eines Unternehmens, in der er den genauen Leistungsumfang, die Art der Ausführung und den angebotenen Preis festlegt. |
| Angebotsfrist | So nennt man den Zeitraum zwischen dem Ausschreibungstag und dem Zeitpunkt, zu dem alle Angebote eingetroffen sein müssen. |
| Angebotskalkulation | Als Teil einer Baukalkulation bezeichnet die Angebotskalkulation die ermittelten Kosten für eine geplante Bauleistung, die im Angebotspreis formuliert werden. |
| Angelpunkt | Siehe "Fixpunkt". |
| Angriffsweg | So wird ein Weg (innerhalb oder außerhalb von Gebäuden) bezeichnet, der z. B. im Brandfall ein sofortiges Eingreifen der Feuerwehrmannschaften ermöglicht. |
| Angussmasse | Siehe "Engobe". |
| Anhydrit | Das ist ein gut spaltbares, lösliches, gesteinsbildendes Mineral. |
| Anhydritestrich | Kurz "AE". Das ist ein häufig verwendeter Baustoff mit flüssiger Konsistenz, der aufgrund geringer Spannung beim Trocknen rasch und ohne weitere Dehnungsfugen eingebracht und verarbeitet werden kann. Auch "Anhydritfließestrich" oder "Calciumsulfatestrich". |
| Anhydritfließestrich | Siehe "Anhydritestrich". |
| Anker | So nennt man im Hochbau Bauteile, die wegen ihrer Zugfestigkeit andere Bauteile miteinander verbinden. Im Tunnel- und Stützwandbau übertragen Anker Stützkraft in dahinterliegende Baugründe. |
| Ankerplatte | Eine Ankerplatte verwendet man, um eine starke Verankerung in nicht festem Material wie z. B. Erdboden zu erzielen. |
| Ankerschiene | Eine Ankerschiene dient als Befestigungsvorrichtung an Betonbauteilen, um andere Bauteile wie z. B. Außenwandbekleidungen etc. montieren zu können. |
| Anlagenmanagement | Überbegriff für das Verwalten und Bewirtschaften von Anlagen, Gebäuden und Einrichtungen. Englisch: "Facility Management" oder kurz "FM". |
| Anorthosit | So nennt man ein plutonisches Gestein mit meist schillernden Lichtreflexen, das z. B. zur Herstellung von Steinwollfasern verwendet wird. |
| Anschaffungskosten | So werden im Baubereich alle Nettokosten genannt, die beim Erwerb einer Immobilie anfallen. Dazu zählen nicht nur der Kaufpreis, sondern u. a. auch Notar- und Makleraufwände oder Grundbuch- und Erschließungskosten. |
| Anschlag | Davon spricht man im Bauwesen, wenn Türen oder Fenster in Gebäudewände eingebaut werden. Es gibt dabei drei Varianten: Außen-, Innen- und Stumpfanschlag. |
| Anschlagband | Siehe "Kompriband". |
| Anschlagmauerziegel | Das ist ein Formmauerziegel, der zum Mauern von Fenster- oder Türanschlägen verwendet wird. |
| Anschlagrichtung | Damit wird die Richtung bezeichnet, in die eine Tür geöffnet werden kann - d. h. entweder nach innen (in den Raum) oder nach außen, bzw. von links oder von rechts. Manchmal auch "Aufschlagrichtung". |
| Anschlagtür | So wird eine Tür bezeichnet, deren Türflügel an einer Seite mittels Scharnieren bzw. Bändern befestigt ("angeschlagen") ist. Auf der anderen Türflügelseite befindet sich dann meistens das Türschloss. Nach der Seite, an der der Türflügel angeschlagen ist (d. h. links oder rechts) bzw. nach der Richtung, in die die Tür geöffnet werden kann (nach innen oder nach außen), ergibt sich dann die "Anschlagrichtung". |
| Anschluss- und Benutzungszwang | So nennt man eine im Kommunalrecht festgesetzte Pflicht für Gemeinden zur Nutzung bzw. zum Anschluss an öffentliche Einrichtungen wie z. B. Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung oder Fernwärmeversorgungsanlagen. |
| Anschlussfahne | Im Rahmen des Potentialausgleichs in Neubauten wird mit der Anschlussfahne die Fundamenterdung an die Potentialausgleichsleitung angeschlossen. |
| Anschlussfuge | So nennt man in der Baufachsprache einen kleinen Zwischenraum oder Spalt (= Fuge), der dort auftritt, wo zwei Bauteile aufeinander treffen. Bsp.: Waschbecken und Badezimmerwand. Die Anschlussfuge wird meist mit elastischen Dichtungsmitteln geschlossen. |
| Anschlusskanal | So nennt man einen Kanal, der vom öffentlichen Straßenkanal bis zur Grundstücksgrenze bzw. bis zur ersten Reinigungsöffnung auf dem Grundstück führt. |
| Anschlusswert (für Einzelverbraucher) | Dieser bezeichnet die maximale Leistungs- bzw. Stromaufnahme von einzelnen Elektrogeräten. |
| Anschlusswert (für Verbrauchseinheiten) | So nennt man die Gesamtsumme der Leistungen aller in einer Verbrauchseinheit (z. B. Haushalt) vorhandenen elektrisch betriebenen Geräte oder Anlagen. Wird in kW angegeben. |
| Ansetzbinder | Ansetzbinder wird aus Stuckgips hergestellt und zum Ansetzen von Gipskartonplatten als Wand-Trockenputz verwendet. |
| Ansetzgips | Ansetzgips wird zum Ansetzen von Gipskarton-Bauplatten verwendet. |
| ANSpZ | Kurzform für "Arbeitnehmersparzulage". Diese staatliche Subvention für Arbeitnehmer fällt unter die sogenannten "vermögenswirksamen Leistungen" und wird vom Arbeitgeber für den Arbeitsnehmer angelegt. Gefördert werden damit u. a. Bausparverträge der Arbeitnehmer. |
| Anstrich | Anstrich schützt Hölzer gegen Feuchtigkeit, Feuer und Insekten; Eisen und Stahl vor Rost und Feuer; Fassaden und Bauteile vor Verwitterung bzw. unterirdisch vor aggressiven Gewässern. |
| Antennenrohrdurchführung | Vorrichtung zur belastungs- und brandsicheren Durchführung von Antennenrohren durch z. B. Gebäudemauern oder -decken. |
| Anthropogener Treibhauseffekt | Als natürlichen Treibhauseffekt bezeichnet man den Vorgang, dass die Wärmestrahlung der Erde durch reflektierende Gasmoleküle (z. B. CO2) in der Erdatmosphäre behalten wird. Wenn aber der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre zu hoch ist, dann wird zu viel Wärme behalten und die Erde heizt sich kontinuierlich auf - man spricht in dem Fall vom "anthropogenen Treibhauseffekt", der für die globale Erwärmung verantwortlich ist. |
| Anti-Rutsch-Anstrich | So nennt man einen Anstrich für alle glatten Oberflächen (z. B. Fußböden, Duschwannen etc.), der die Bewegungssicherheit erhöht. |
| Anti-Rutsch-Beschichtung | So nennt man Beschichtungen von Oberflächen (z. B. mit Anti-Rutsch-Lacken oder -Anstrichen), um die Bewegungssicherheit auf glatten Oberflächen (z. B. Fußböden, Duschwannen etc.) zu erhöhen. |
| Anti-Rutsch-Lack | So nennt man einen gummielastischen Lack, der auf glatte Oberflächen aufgetragen wird, um die Bewegungssicherheit zu erhöhen. |
| Antidröhnbeschichtung | So nennt man ein Beschichtungsverfahren, mit dem der (z. B. von Regentropfen hervorgerufene) Körperschall von Blechkonstruktionen (z. B. von Fassaden- oder Fensterblechen) gedämpft wird. |
| Anwärmbrenner | So nennt man ein gasbetriebenes Gerät,das zum "Anwärmen" von Flächen verwendet wird. - Bsp.: Anwärmbrenner werden von Dachdeckern zum Erhitzen und Zusammenschweißen von Bitumenflächen auf Flachdächern eingesetzt. |
| Anwesen | Allgemeine Bezeichnung für ein bebautes Grundstück. Auch "Immobilie" oder "Liegenschaft". |
| Aquädukt | Von lat. "aqua ductus". So wurden in der römischen Antike die - teilweise hochentwickelten - Wasserleitungen bzw. Wasserleitungssysteme bezeichnet. |
| Aquadynamik | Teilgebiet der Fluiddynamik. Beschäftigt sich ausschließlich mit dem physikalischen Verhalten von bewegtem Wasser. |
| ARA | Kurzbezeichnung für "Abwasserreinigungsanlage". Siehe dort. |
| Arbeitnehmersparzulage | Diese staatliche Subvention für Arbeitnehmer fällt unter die sogenannten "vermögenswirksamen Leistungen" und wird vom Arbeitgeber für den Arbeitsnehmer angelegt. Gefördert werden damit u. a. Bausparverträge der Arbeitnehmer. |
| Arbeitsbühne | So nennt man ein hydraulisch oder elektromagnetisch betriebenes Gerät, das Arbeiter auf einer gesicherten Plattform in die Höhe befördern kann - z. B. für Arbeiten an Gebäudedecken, Oberleitungen, Straßenlampen oder Fassaden. Man unterscheidet Gelenkarmbühnen, Scherenbühnen und mastgeführte Kletterbühnen. Auch "Hubarbeitsbühne" oder "Hubsteiger". |
| Arbeitsfuge | So nennt man eine Fuge, die beim Betonieren in mehreren Arbeitsschritten mit zeitlichem Abstand entsteht. - Z. B. bei der Konstruktion einer "weißen Wanne". |
| Arbeitsgemeinschaft | So nennt man einen Zusammenschluss von Einzelpersonen, Gruppen, Parteien, Firmen etc. mit dem Ziel konstruktiver und für alle Beteiligten nützlicher bzw. gewinnbringender Zusammenarbeit. Auch kurz "AG" oder "ARGE". |
| Arbeitsgerüst | Hilfskonstruktion am Bau, die Arbeiter, Werkzeuge und Werkstoffe trägt und von der aus Bauarbeiten durchgeführt werden. |
| Arbeitskalkulation | So nennt man im Rahmen von Baukalkulationen die Berechnung der tatsächlichen Ausführungskosten für Bauprojekte nach der Auftragserteilung. |
| Arboform | So nennt sich ein aus Lignin gewonnener Werkstoff, der erwärmt wie Kunststoff formbar ist und deshalb auch als "Bioplastik" bezeichnet wird. Biologisch abbaubar und stabil. Verwendung: Z. B. für Leiterplatten. |
| Architekt | So nennt man einen Absolventen des Hochschulstudiums Architektur, der in erster Linie für den Enwurf und die Gestaltung von Bauwerken verantwortlich ist. |
| Architektenzeichnung | Siehe "Entwurfszeichnung". |
| Architrav | So bezeichnet man in der Architektur einen von stützenden Säulen oder einer Stützreihe getragenen Querbalken. Häufig z. B. in der Antike bei römischen und griechischen Tempeln zu finden. In der Antike auch als "Epystel" bezeichnet. |
| Archivolte | So wird in der Architektur die meist verzierte Stirnseite eines "gewölbten Bogens" (= lat. "arcus volutus") - d. h. Spitz- oder Rundbogens - genannt. Häufig an romanischen oder gotischen Gebäuden zu finden. |
| ARGE | Kurzbezeichnung für "Arbeitsgemeinschaft". So nennt man einen Zusammenschluss von Einzelpersonen, Gruppen, Parteien, Firmen etc. mit dem Ziel konstruktiver und für alle Beteiligten nützlicher bzw. gewinnbringender Zusammenarbeit. Auch kurz "AG". |
| Argon | So heißt das in der Erdatmosphäre am häufigsten vorkommende Edelgas, das wegen seiner geringen Wärmeleitfähigkeit auch als Füllgas für Isolierglas verwendet wird. |
| Arkade | Von lat. "arcus" - "Bogen" abgeleitet versteht man darunter in der Architektur einen Bogen, der von Säulen oder Pfeilern getragen wird. |
| Arkadenbögen | Umgangssprachliche und eigentlich falsche (Doppel-)Bezeichnung für "Arkade". |
| Arkadenfenster | Davon spricht man, wenn mehrere Arkaden eine Fensteröffnung bilden. |
| Arkadengesims | So wird in der Architektur ein Gesims bezeichnet, das horizontal über einer Arkadenreihe liegt. |
| Arkadenhof | So nennt man einen (Innen-)Hof, der von (häufig auch mehrgeschossigen) Arkaden umgeben ist. |
| Arkadenmauer | So nennt man in der Architektur eine Mauer mit Blendarkaden (= keine echten, sondern nur ornamental angedeutete Arkaden). |
| Arkatur | Darunter versteht man in der Architektur eine Reihe von nebeneinander liegenden Arkaden. Auch "Bogengang". |
| Armierung | Andere Bezeichnung für "Bewehrung". So bezeichnet man im Stahlbetonbau die Stahleinlage in Beton. Sie dient der Aufnahme der Zugspannung. |
| Armierungsgewebe | Besteht meist aus Kunststoff oder Glasfasern und wird in sogenannten "Wärmedämmverbundsystemen" als Teil der "Armierungsschicht" oder auch zur Überbrückung von Mauerrissen verwendet. |
| Armierungsputz | So nennt man einen Putz, der als Teil von Wärmedämmverbundsystemen oder Überbrückungschicht bzw. vorbeugende Maßnahme bei Mauerrissen verwendet wird. |
| Asche | So werden allgemein Verbrennungsrückstände organischer Materialien (z. B. Holz) genannt. |
| Ascheerweichungspunkt | So nennt man die Temperatur bei Verbrennungsvorgängen, bei der Asche weich und teigig wird. Je nach verbranntem Material liegt dieser Punkt meist zwischen 900 und 1200° Celsius. |
| Aschenkasten | So nennt man den Auffangbehälter für Asche in Kaminöfen. Auch "Aschenlade". |
| Aschenlade | So nennt man den Auffangbehälter für Asche in Kaminöfen. Auch "Aschenkasten". |
| Asphalt, natürlicher | Natürlicher Asphalt entsteht durch Erdöl-Oxidation und -Polymerisation. Auch "Erdpech" oder "Bergteer". |
| Asphaltbeton | So nennt man eine Betonart, die sich aus Bitumen und Gesteinskörnung (Sand, Kies oder Splitt bis zu einer Korngröße von 16 mm) zusammensetzt. Asphaltbeton wird häufig z. B. im Straßenbau (als Deckschicht) verwendet. |
| Asphaltfertiger | Auch "Schwarzdeckenfertiger". Siehe "Straßenfertiger". |
| Asphaltmastix | Das ist ein Mischmaterial aus Bitumen und Steinen mit einer Korngröße unter 2 mm. Wird meist als Dichtungsmaterial verwendet. |
| Asphalttragschichten | Darunter versteht man im Straßenbau eine Schicht im Fahrbahnaufbau, die aus Mineralstoffen (Sand, Kies, Splitt) und Bitumen hergestellt wird. Auch "Bitumengebundene Tragschichten". |
| Atemgas | So nennt man das Gasgemisch, das für Druckluftatemgeräte (z. B. Atemschutzgeräte für die Feuerwehr) verwendet wird. |
| Atemluft | So bezeichnet man die Luft, die von Lebewesen mit Lungenatmung ausgeatmet wird. Chemische Zusammensetzung: 78% Stickstoff, 17% Sauerstoff, 4% Kohlendioxid, 1% andere Gase. |
| Atemschutz | Sammelbegriff für alle Maßnahmen, die dazu dienen, die menschlichen Atemwege und -organe vor schädlichen Einflüssen aus der Luft (z. B. giftige Gase, Partikel) zu schützen. |
| Atemschutzgerät | So nennt man Hilfsmittel, die dem Atemschutz dienen. Man unterscheidet Atemschutzgeräte mit Filtern (z. B. Partikelfilter, Gasfilter) und solche, die saubere Atemluft in Druckluftflaschen ( = "Pressluftatmer") angeschlossen haben. |
| Äthen | Siehe "Ethen". |
| Äthylen | Siehe "Ethen". |
| Atlanten | Plural von "Atlas". So bezeichnet man in der Kartographie eine Sammlung von Landkarten in loser oder gebundener Form. |
| Atlas | So bezeichnet man in der Kartographie eine Sammlung von Landkarten in loser oder gebundener Form. |
| Atmosphäre | So nennt man allgemein die gasförmige Hülle, die Planeten oder andere Himmelskörper umgibt. Bsp.: Erdatmosphäre (siehe auch dort). |
| Attika | So nennt man in der Architektur ein Halbgeschoss über dem Kranzgesims, das das Dach verdecken soll bzw. im modernen Bauwesen Erhöhungen (=Aufkantungen) an Flachdachrändern. |
| Attikageschoss | So nennt man ein - häufig im Barock - gebautes niedriges Obergeschoss. |
| Ätzkalk | Siehe "Calciumoxid". |
| Aufbaukollektor | So nennt man einen Solarkollektor, der auf ein Dach aufgesetzt und dort montiert wird. Anders als z. B. beim Indachkollektor bildet hier die Kollektoroberfläche nicht die witterungsbeständige Dachhaut. Auch "Aufdachkollektor". |
| Aufbeton | So wird Beton bezeichnet, der auf eine bereits vorhandene Betonschicht aufgebracht wird. |
| Aufdampfglas | So nennt man Glas (meist auf Basis von Borosilicat- oder Calcium-Alumosilicatgläsern) zur Schutzbeschichtung von Edelmetallen. |
| Aufgelöste Bohrpfahlwand | So nennt man die Variante einer Bohrpfahlwand, bei die Abstände zwischen den Pfählen mit (zumeist) Spritzbeton ausgefüllt werden. Siehe auch "Bohrpfahlwand". |
| Aufgeschäumtes Polystyrol | Kurz "EPS" oder "XPS". Das ist ein thermoplastischer Kunststoff, der wegen seiner guten (wärme-)isolierenden Eigenschaften im Bauwesen häufig als Dämmstoff verwendet wird. |
| Auflassung | So nennt man den notariell erklärten Einigungsbeschluss zur Übereignung einer Immobilie zwischen Verkäufer und Käufer. Auch "Auflassungsverfügung" oder "Aufsandung"(Österreich). |
| Auflassungsverfügung | So nennt man den notariell erklärten Einigungsbeschluss zur Übereignung einer Immobilie zwischen Verkäufer und Käufer. Auch "Auflassung" oder "Aufsandung"(Österreich). |
| Auflassungsvormerkung | So nennt man eine Vormerkung im Grundbuch, die die Vorstufe zum eigentlichen Auflassungseintrag im Grundbuch ist und bedeutet, dass der Käufer den Kaufpreis überweisen und mit dem Bauprojekt beginnen kann. |
| Aufmaß | Darunter versteht man im Bauwesen sowohl das Erstellen von Gebäudegrundrissen, -schnitten oder -ansichten als auch das Ermitteln des Gesamtumfangs der Bauleistungen. |
| Aufputz-Feuchtraumschalter | Siehe "Feuchtraumschalter". |
| Aufsandung | So nennt man in Österreich den notariell erklärten Einigungsbeschluss zur Übereignung einer Immobilie zwischen Verkäufer und Käufer. In Deutschland siehe "Auflassung" oder "Auflassungsverfügung". |
| Aufschlagfest | Bezeichnung für "Richtfest". Siehe dort. |
| Aufschlagsrichtung | Siehe "Anschlagrichtung". |
| Aufsparrendämmung | So nennt man die vollflächige Dämmung von Dächern, bei der Dämmplatten oberhalb der Sparren angebracht werden. |
| Aufstockung | In Architektur und Bauwesen spricht man dann von einer Aufstockung, wenn ein Gebäude um zusätzliche Stockwerke erhöht ("aufgestockt") wird. |
| Auftragskalkulation | So nennt man die zum Vertragsabschluss gültige Angebotskalkulation im Rahmen von Baukalkulationen. Auch "Vertragskalkulation". |
| Aufwindkraftwerk | Auch "Thermikkraftwerk". So nennt man ein Kraftwerk, in dem durch den Aufwind ("Thermik") sonnenerwärmter Luft Turbinen angetrieben werden und so Strom erzeugt wird. |
| Aufziehglätte | So nennt man ein Handwerkzeug zum Aufbringen und Abziehen von z. B. Putzen. Man unterscheidet zwei Arten: Schweizer und Französische Aufzieglätte. |
| Aufzug | So nennt man eine Transporteinrichtung, mit der Personen oder Güter in einem Fahrkorb, einer Kabine oder auf einer Plattform nach oben oder unten befördert werden können. Auch "Lift" oder "Aufzugsanlage". |
| Aufzugsanlage | So nennt man eine Transporteinrichtung, mit der Personen oder Güter in einem Fahrkorb, einer Kabine oder auf einer Plattform nach oben oder unten befördert werden können. Auch "Lift" oder "Aufzug". |
| Auktion | So bezeichnet sich ein Preisermittlungsverfahren, bei dem Interessenten durch Abgabe von Geboten in einem bestimmten zeitlichen Rahmen den endgültigen Kaufpreis (z. B. für Immobilien) definieren. Auch "Versteigerung" oder "Lizitation". |
| Auktionator | So nennt man den Leiter bzw. Moderator einer Auktion (=Versteigerung). |
| Ausbauhaus | So wird ein Fertig- oder Fertigteilhaus bezeichnet, dessen Innenausbau komplett oder zumindest teilweise (je nach "Ausbaustufe") vom Bauherrn selbst übernommen wird. |
| Ausbaustufe | Beim "Ausbauhaus" (siehe auch dort) legen verschiedene Ausbaustufen fest, in welchem Ausmaß der Innenausbau des Hauses (z. B. Elektro- oder Sanitärinstallationen, Fußbodenverlegung, Malarbeiten etc.) vom Hausanbieter übernommen wird bzw. in welchem Ausmaß der Bauherr den Innenausbau selbst übernimmt. |
| Ausblühung | So nennt man einen Bauschaden, der bei mineralischen Baustoffen (z. B. Beton oder Ziegel) auftreten kann. Dabei werden durch eindringendes Wasser Salze gelöst, die dann an der Baustoffoberfläche Kristalle bilden. |
| Außen-Raumfühler | So nennt man Messvorrichtungen für Außenräume, an die häufig Heizungsanlagen gekoppelt sind. Je nach Messergebnis der Temperaturfühler erhöhen oder reduzieren diese ihre Heizleistung, um die gewünschte Temperatur zu halten. Auch "Außenfühler". |
| Außenanschlag | Davon spricht man, wenn Türen oder Fenster von außen in Gebäudewände eingebaut werden. |
| Außenanstrich | Siehe "Fassadenanstrich". |
| Außendämmung | Sammelbegriff für alle Dämmmaßnahmen an Außenfassaden - z. B. mittels Fassadendämmplatten (aus Holzfaser, Kork oder Mineralwolle). |
| Außenfühler | So nennt man Messvorrichtungen für Außenräume, an die häufig Heizungsanlagen gekoppelt sind. Je nach Messergebnis der Temperaturfühler erhöhen oder reduzieren diese ihre Heizleistung, um die gewünschte Temperatur zu halten. Auch "Außen-Raumfühler". |
| Außenluft | Kurz "ODA" ("Outdoor Air"). So nennt man die Luft, die von der Außenseite von Gebäuden angesaugt wird. |
| Äußerer Bitzschutz | So nennt man Blitzschutzmaßnahmen, die Blitzeinschläge in die äußere Hülle von Gebäuden verhindern sollen - z. B. Erdungs- und Ableitungsanlagen sowie Fangeinrichtungen. |
| Ausflockung | Siehe "Flockung". |
| Ausfugung | So bezeichnet man das Auffüllen von Mauerfugen mit Füllmaterialien (in der Regel mit Fugenmörtel). |
| Ausführungsfristen | So nennt man im Zahlungsverkehr die maximale zeitliche Dauer, in der Überweisungen getätigt werden können. Gesetzlich geregelt sind diese Fristen in § 676a BGB. |
| Ausgebäude | Veraltete Bezeichnung für "Erker". So nennt man in der Architektur einen Vorbau an Hausfassaden oder Mauern, der aber nicht bis zum Erdboden reicht. Vor allem im Mittelalter waren Erker (z. B. als Wehr-, Wohn- oder Stubenerker) sehr beliebt. |
| Ausgleich-Estrich | Siehe "Estrich-Ausgleichsschicht". |
| Ausgleichsfeuchte | So nennt man die Feuchte (bzw. den Wassergehalt), die in einem Baustoff nach längerer Lagerung in einem Raum mit gleichbleibender relativer Feuchte zu messen ist. Auch "Bilanzfeuchte", "Gleichgewichtsfeuchte" oder "praktischer Feuchtegehalt". |
| Ausgleichsmasse | So nennt man eine breiige bis flüssige Masse, die vor allem zum Ausgleichen von Unebenheiten (z. B. auf Böden, Wänden, Fassaden) verwendet wird, um ebene Flächen für weitere Beschichtungen zu schaffen. Auch "Ausgleichsspachtelmasse". |
| Ausgleichspachtelmasse | Siehe "Ausgleichmasse". |
| Auskehlen | So nennt man den Vorgang zur Herstellung einer "Hohlkehle" (siehe auch dort). |
| Ausleger | So wird der (meist schräge oder waagrechte) Teil bei Baukränen bezeichnet, an dem Lasten befestigt werden. |
| Auslegergerüst | So nennt man ein aus dem Bau auskragendes Gerüst. |
| Auslegergerüst | Auch "Ausschussgerüst". So nennt man ein Gerüst, das an Außenwänden oder Decken mittels Auslegern (z. B. aus Stahlprofilträgern) befestigt wird. |
| Auslegeware | Sammelbegriff für Teppiche, die als "Meterware" auf Rollen gewickelt angeliefert und auf Fußböden ausgelegt werden. |
| Ausschreibung | So nennt man die öffentliche Bekanntmachung der wettbewerbsmäßigen Vergabe von Aufträgen, auf das Bewerber mit einem Angebot reagieren können. |
| Ausschussgerüst | Auch "Auslegergerüst". So nennt man ein Gerüst, das an Außenwänden oder Decken mittels Auslegern (z. B. aus Stahlprofilträgern) befestigt wird. |
| Aussteifen | So nennt man das Sichern von Bauteilen (z. B. Wände) gegen destabilisierende Einflüsse durch stabilisierende Maßnahmen (z. B. durch das Anbringen von Streben). |
| Aussteifende Wand | So nennt man eine Wand, die durch Lage und Neigung der Stabilierung einer anderen Wand dient. |
| Automatischer Brandmelder | Das sind Brandmelder, die mit speziellen Sensoren ausgestattet sind, die dazu dienen, Brände möglichst frühzeitig von selbst zu erkennen und Alarm auszulösen. Bsp.: Rauchmelder, Wärmemelder, Brandgasmelder. |
| AWRG | Kurzform für "Abwasserwärmerückgewinnung". Siehe dort. |
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